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mario

(Administrator)

Hallo Sammlerfreunde,
mehr und bessere Bilder habe ich leider nicht. Truppenstempel, ist ja bekannt, kann fast jeder einschlagen, auf dem Griffrücken war nichts zu sehen, Spitze in der Rückenlinie, Truppenstempel auf der Scheide nur noch zu erahnen. Die Stempel auf der Scheide und am Schleppblech sagen mir überhaupt nichts. Laut Aussage des Händlers handelt sich es um eine preußische Herstellung. Kann sein muß aber nicht, bei der Preislage wäre es einfach mal zu viel Lehrgeld, also ließ ich "erst" einmal die Finger weg. Ach, ich habe ja noch gar nicht die Lotto-Zahlen verglichen. lachen
Könnt Ihr mir, laut Beschreibung und Bilder mehr sagen??
Gruß Mario


123
01.12.07, 23:40:27

mario

(Administrator)

1


123
01.12.07, 23:41:08

mario

(Administrator)

Fällt mir gerade noch ein, die Zahl 1853 habe ich auch an einem anderen Stand an einem Kavallerie-Säbel M 52 neben einen Truppenstempel der Ulanen gesehen,(leider kein Bild) militärfiskalischen Abnahme-Stempel hatte der 52ger FW 53.
Stammen die Waffen vielleicht von dem selben Sammler, der sich auf seine Waffen verewigen wollte ? Gibt es eine Erklärung für die 1853 geschlagene Zahl?
Gruß Mario


123
02.12.07, 08:51:24

WOTAN

(Mitglied)

Gegenfrage meinerseits:
Ist das vielleicht ein bayerischer Kürassier-Degen? Sollte es sich bei dem Stempel 1853 um eine Zeitangabe handeln, wäre diese für Preußen ungewöhnlich.
Anmerkung zum Truppenstempel 3. K.: zwischen 1863 und 1867 hatten die Bayern drei Kürassier-Regimenter.

Grüsse von Herman

04.12.07, 16:19:11

mario

(Administrator)

Hallo Herman,

die Bayern haben dieses Teil auch getragen, soviel ich weiß, erst
"Beutewaffe" und auch Lieferungen aus Solingen. Die Waffen wurden
mit "C" gestempellt. Die Jahreszahl ist untypisch für Preußen, wenn
schon dann "FW 53".

Das 1+3+6+7 Kürassier-Regiment Preußen haben dieses Modell getragen,
wenn auf dem Stichblatt eine 2+4+5+8 drauf wäre, wäre die Sache einfacher,
die Regimenter haben das russische Modell getragen. Ich kenne auch den
Schlagstempel am Schlepper nicht (Raute).


Gruß Mario


123
04.12.07, 17:08:58

WOTAN

(Mitglied)

Zitat von mario:

Die Wafenn wurden mit "C" gestempellt.


Hallo Mario,

da hast Du recht.
Für die Raute gäb's eine Erklärung, aber da passt die 1853 nicht zu, also schluck ich's besser runter.
Man muß die Stücke in der Hand halten um sie richtig beurteilen zu können.

Grüße von Herman


04.12.07, 19:04:27

mario

(Administrator)

laß ruhig hören oder besser lesen, die 1853 paßt so oder so nicht.
Gruß Mario


123
04.12.07, 19:58:35

WOTAN

(Mitglied)

Hallo Mario,

die Frage ist, ob sich in der Raute ein (weißgeschlagener)Buchstabe versteckt. Falls ja, könnte man überlegen, ob dies eine frühe preußische Abnahmepunze wäre. Allerdings spricht da die Zahl "1853", falls Jahreszahl, dagegen. Um diese Zeit wurden die Abnahmestempel wie bekannt geschlagen.

Vermutlich hilft Dir das nicht, da es eine Frage mehr zu dem Stück ist.

Gruß von Herman

12.12.07, 19:43:31

infanterieoffizier

(Mitglied)

Hallo und frohes neues Jahr,

hat von Euch denn jemand eine Übersicht, welche Regimenter den M1817, den M1819 und den M1854 getragen haben? Ich finde das immer reichlich verwirrend freuen

Viele Grüße

03.01.08, 15:06:42

joehau

(Mitglied)

Die Jahreszahl und Stücknummer, Rautenstempel sind typisch belgische Stempel.
Das V ist ein Truppenstempel nach der Stempelvorschrift von 1836:

V = (1. belg) Kürassierregiment


Passt !

Tja, Mario, falls er nach 14 Jahren noch da liegt, kannst du ihn jetzt holen.
Aber wie kommt der preussische Truppenstempel auf den belgischen Degen ?

04.10.21, 21:07:48
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