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Eisenhauer

(Mitglied)

Auf einer Auslandsbörse konnte ich neulich diesen militärischen Fechtdegen erwerben. Das Gefäß besteht aus Stahlguß und ist deutlich größer wie sein militärischer Pendant, der IOD 89.
Der Holzgriff ist mit einer Kordelwicklung versehen und hat keinen Ringband. Es handelt sich um die seltenere Form, wo die Angel verschraubt aus der Deckplatte ragt. Hervorzuheben ist noch die originale Fingerschlaufe aus weißem, lohgaren Leder.
Folgende Bemaßung des Stücks:
Gesamtlänge = 100cm
Klingenlänge = 85cm
Klingenbreite an der Fehlschärfe = 22mm
mittig = 17mm, Ortstärke = 5mm
Merkwürdigerweise ist kein Ortkappe vorhanden.
Die Degenklinge weist ordentliche Gebrauchs- sprich Hiebspuren auf. Die Gefäßinnenseite zeigt etliche Trefferscharten.
Reste der schwarzen Glanzlackierung sind rudimentär noch vorhanden.
Das Stück werde ich alsbald durch Aufschrauben öffnen und dann professionell reinigen. Ich erwarte auf der Angel die Buchstaben CE für die Firma Eickhorn.
Hier noch ein Fingerzeig zur Geschichte dieser Fechtdegen findet sich in einem Beitrag von Rolf Selzer aus dem Jahr 2007.
Fotos des Stücks folgen noch!

27.10.26, 18:31:24

Eisenhauer

(Mitglied)

Gemach, gemach mit den Fotos. Diese kommen noch, müssen aber noch komprimiert werden. Ich weiß leider nicht, wie das geht.
lachen
Aber noch ein Nachtrag zum Artikel von Rolf Selzer aus dem Jahr 2007:
Anscheinend gibt es noch eine weitere, bisher unbekannte Variante dieses Fechtrapiers.
Dabei wird die Griffkappe nicht über eine Schraubplatte fixiert, sondern ist auf der Angel vernietet. Dies ist bei dem vorliegenden Stück der Fall. Nachdem ich nach 2 Tagen WD 40-Einsatz und Schraubversuchen mit Rohrverlängerung unmd Engländer die Kappe nicht abgeschraubt bekam, habe ich die Angel ausgebohrt und siehe, sie ließ sich dann mühelos abziehen. Etwas Ärger bereitete noch das hölzerne Griffstück, aber dann war es vollbracht. Ich konnte das Gefäß endlich zerlegen. Idee
Und siehe: Schraubplatte und Griffkappe sind aus einem Stück gefertigt.

Gestern, 18:00:06

Eisenhauer

(Mitglied)

So - hier nun mehr die zugesagten Fotos:

Gestern, 21:17:17

fritz1888

(Mitglied*)

Meiner ist auch vernietet.
Warum hast Du das jetzt aufgebohrt? Oder habe ich das falsch verstanden?

Gestern, 22:12:42

Preussen

(Mitglied*)

Guten Tag,
auch mein Stück ist vernietet. In die quartseitige Fehlschärfe ist der Händlername F. DAMASCHKE BERLIN eingeschlagen.
GL 1017 mm | KL 856 mm | KB 23 mm |

Gruss
Preussen

Heute, 11:35:30

mario

(Administrator)

hier sind noch zwei
Gruß Mario



123
Heute, 15:47:16

ulfberth

(Moderator)

Hat noch jemand Fotos von dem sächsischen Stück im Treppenhaus des Museums Geithain 2023?

Dort lag die noch seltenere Fechtwaffe mit dem sächsischen Wappen im Korb.

Gruß

ulfberth


www.seitengewehr.de
Heute, 19:47:56

mario

(Administrator)

Ich hab auch schon dran gedacht aber leider kein Foto mehr traurig Mir war so wie 25...


123
Heute, 20:22:25
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