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Thema: Johann Friedrich Bock, Berlin (https://www.deutsches-blankwaffenforum.de/topic.php?id=10816)
Geschrieben von: mario am: Gestern, 17:28:21
Hallo,
Diesen mir unbekannten Händler (?),
konnte ich am letzten Wochenende in Rastatt,auf einen Infanterie-Seitengewehr mit Stichblatt entdecken.
Leider war weder Truppenstempel noch Chiffre zu sehen.
Vielleicht ist Euch dieser Händler schon aufgefallen.
Gruß Mario
Geschrieben von: Clouseau am: Heute, 10:57:56
„Die Stechbahn. Mit diesem Namen ist die Häuserreihe bezeichnet, welche zwischen der Schloßfreiheit und der Brüderstrasse liegt…Beim weiteren Ausbau des Schlosses wurden diese Kaufläden…abgerissen, und auf den Platz versetzt, wo die heutige Stechbahn steht…der Militair findet die Gegenstände seiner Bekleidung in dem Waarenlager des Herrn Bock…“ (Quelle: Berlin und seine Umgebungen im neunzehnten Jahrhundert, Samuel Heinrich Spiker, Berlin 1833).
Es gab um 1810/30 in wechselnden Adressen an der Stechbahn offenbar mehrere Handeltreibende und Hutmacher namens Bock, u. a. Georg Friedrich B.; hier vermutlich ist es J(ohann) Friedrich B..
Eine Frage zur Klarstellung: Infanterie-Seitengewehr mit Stichblatt bedeutet hier konkret den Säbel M. 1816?
Geschrieben von: Friedrich2 am: Heute, 12:04:15
Zur Frage:
Ja, gemeint ist der Infanteriesäbel 1816.
Beste Grüße
Friedrich2
Geschrieben von: ulfberth am: Heute, 12:57:31
Danke Clouseau für die Ergänzungen. Der Säbel sorgte in Rastatt für Irritationen.
Bei Anthony Carter "GERMAN KNIVE AND SWORD MAKERS", Seite 105, wird Johann Friedrich Bock auch als Hoflieferant geführt.
Empfehlung: Den Hinweis als Streifen in das Buch einfügen.
Gruß
ulfberth