Die Form des Eickhorn Logos läßt beim gezeigten Faschinenmesser den
Fertigungszeitraum 1935 - 41 vermuten. So ein Seitengewehr konnte man
frei kaufen, ätzen lassen und als Erinnerungsstück behalten oder ggf.
einem ausscheidenden Feuerwehrmann überreichen.
Dass der Feuerwehrhelm M34 in Stahlhelmform bereits existierte, heißt
nicht, dass man die Klinge nicht mit traditionellen Darstellungen verzieren
konnte. Selbst heute noch findet sich der Lederhelm und die Losung
'Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr' in den Feuerwehrwappen.
Die Abwesenheit von Hoheitszeichen ergibt sich schon aus dem 'Gesetz
zum Schutze der nationalen Symbole' vom 19.05.1933. Die Feuerwehren,
insbesondere die Freiwilligen, hatten bis 1938 keine hoheitliche Funktion.
Die Eingliederung der Berufsfeuerwehr in die Polizei erfolgte erst 1938.
Die Freiwillige Feuerwehr wurde Hilfspolizei. Die Umsetzung der damit
verbundenen Vereinheitlichung der Uniform und Ausrüstung erfolgte
schrittweise und kam kriegsbedingt nicht zur vollständigen Durchfühung.
Die Fachzeitung vom 15. Februar 1940 belegt, wie spät die
Vereinheitlichung angegangen wurde.