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Steppemwolf

(Mitglied)

Guten Morgen,

durch die Bücher von Rolf bin ich auf eine Besonderheit aufmerksam geworden.
Hatte noch nie was von weißgeschlagenen Stempeln gehört, bis ich in Rolfs Buch
ein Faschinenmesser von 1839 gesehen habe, und mir der darauf geschlagene Stempel
sehr bekannt vorkam.

Also hab ich meine Blankwaffen noch mal durchgesehen und bin tatsächlich fündig geworden.
Bei 2 meiner FM hab ich dieselben Abnahmestempel gefunden wie auf der Blankwaffe im Buch.
Das kann ja kein Zufall sein, obwohl meine Klingen gebogen sind und zum Seitengewehr U/M
gehören. Das man in den Jahren 39/40 ein neues FM entwickeln wollte, hab ich ja gelesen.
Der Hersteller der Klinge ist auch S&K.

Was meint ihr ?

Gruß Micha


12.06.26, 12:04:58

Clouseau

(Mitglied)

Es handelt sich in beiden Fällen um weiterverwendete, aptierte Klingen des alten Infanteriesäbels o/St. (M. 1818).

Der bekrönte gotische Abnahmestempel jeweils unter den weißgeschlagenen Stempeln wurde als Zeichen der korrekten Ausführung der Kürzung erst wesentlich später eingeschlagen.

12.06.26, 14:14:06
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