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Thema: Kuratorims-Kurier: Der Ulanen-Säbel (https://www.deutsches-blankwaffenforum.de/topic.php?id=10580)


Geschrieben von: ulfberth am: 14.12.25, 12:52:18
Im aktuellen Heft des Kuratoriums-Kurier befindet sich der Bericht von Frank Rex "Gedient unter elf Regierungen in zwei Ländern - die Geschichte einer Klinge" über einen preußischen Ulanen-Säbel von 1873.

Ansonsten sind auch einige vom Arbeitskreis Blankwaffen her bekannte Autoren im Heft vertreten. Was sicherlich auch eine Empfehlung für eine Mitgliedschaft im Kuratoruim ist.

Gruß

ulfberth


Geschrieben von: mario am: 14.12.25, 13:23:07
Ich weiß noch wie er gezweifelt hat, ob er den Säbel nehmen soll oder nicht... 😉
Gruß Mario


Geschrieben von: ulfberth am: 14.12.25, 18:10:25
Lag das am Verkäufer?

Gruß

ulfberth


Geschrieben von: mario am: 14.12.25, 19:11:33
Weiss nicht mehr....ich habe meinen noch 😉


Geschrieben von: Preussen am: 15.12.25, 09:45:18
Ein Freund, ein guter Freund … Selbst nach all den Jahren habe ich noch immer viel Freude an dem Stück – echte Liebe rostet eben nicht. Viele Grüße in die Hauptstadt.

Preussen


Geschrieben von: Clouseau am: 17.02.26, 13:39:24
Ein kleiner (oder größerer?) Wermutstropfen muss für die Nutzer des Blankwaffenforums und zur Ehrenrettung des Sabre de cavalerie légère Mle. 1822 trotz der Begeisterung angemerkt werden.

Im genannten Artikel wird vom „`Sabre de cavalerie Mle. 1822` ein neues Modell für die Mannschaften der leichten Kavallerie“ geschrieben. Man könnte dies zwar als eine Art Sammelbezeichnung werten, aber auch als unklare Aussage.
Waren es doch wohl die Klingen des Sabre de cavalerie légère Mle. 1822, die als Kriegsbeute für die ersten Ausführungen des preußischen Ulanensäbels verwendet wurden (wurde das Modell wirklich „Ulanensäbel 73“ genannt, wie im Artikel mehrfach ausgeführt; ich frage für einen Freund...?).

Die französischen Dragoner sollen lt. Artikel den Säbel abwertend „Bancal“ genannt haben. Das ist richtig, aber die Dragoner zählten zum damaligen Zeitpunkt a) meines Wissens nach nicht zur leichten Kavallerie und bekamen b) im gleichen Jahr zwar auch eine neue, aber komplett andersartig konstruierte Waffe, den Sabre de cavalerie de ligne Mle. 1822.
Dieser unterschied sich durch eine längere Klinge, insbesondere aber ein schwereres Gefäß mit drei Terzbügeln vom Modell der leichten Kavallerie und war daher völlig anders ausbalanciert. Und nur diese Waffe war es, die den Spottnamen erhielt, deren Klingen jedoch oder eben gerade deshalb nicht von der preußischen Armee verwendet wurden.

Die Anmerkung sollte dennoch niemanden davon abhalten, Mitglied im Kuratorium zu werden.


Geschrieben von: mario am: 18.02.26, 09:59:29
Danke für die Richtigstellung.
Asche auf mein Haupt, ich habe diesen Beitrag leider noch nicht lesen können, wie die meisten wohl hier. Auf den oben abgebildeten Seiten kann man aber in der Tat, eine Bezeichnung "Ulanensäbel 73" erkennen. Ich hoffe doch, Dein Freund weiß mittlerweile welches Modell beschrieben wurde?
Diese falschen Modellbezeichnungen, nicht nur im "Maier", werden uns wohl mit Sicherheit überleben...siehe I.O.D.89 u.s.w. lesen
Gruß Mario