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Ulan13

(Mitglied)

Sehr schön! Besonders weil beide Kombattanten vertreten sind! zunge raus
Hier nun meine Hülse, mein Großvater brachte sie zwischen den Kriegen von einer Exkursion zu seinen ehemaligen Schlachtfeldern mit, die er als Infanterie-Offizier miterlebte/-erlitt. Dieses Stück ist wohl auch aus Verdun, wenn ich mich richtig erinnere, was mein Vater erzählte. Ich selbst lernte den Großvater - er starb 1951 - nie kennen. Meine Großmutter nutzte die Hülse als Vase für Strohblumen.

Grüße vom Ulanen

05.06.26, 15:07:26

stavblue0815

(Mitglied*)

Rh. M. F.: = Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik, diese gibt es heute noch: das ist nichts Geringeres als der Rüstungkonzern Rheinmetall.

Besonders toll finde ich den Abnahmestempel (?), die 1910 noch vor der Massenproduktion für die Materialschlachten anscheinend auch auf solchen Granaten üblich waren.

Schönes Erbstück!

Beste Grüße
Ferdinand

06.06.26, 09:13:06

Ulan13

(Mitglied)

Ist auch ein eigenes Sammelgebiet, diese Hülsen! Und da es ja als Vase genutzt wurde, geht es wohl gerade noch so als "Grabenkunst" durch. lachen

Grüße vom Ulanen

06.06.26, 10:25:38

stavblue0815

(Mitglied*)

Zufälle gibt es! Heute besuchte ich seit langem mal wieder einen Flohmarkt in einer benachbarten Stadt und kam aus dem Staunen kaum heraus: war ich doch in einem Antikmarkt gelandet mit vielen Militariaständen, Antiquariaten und viel altem Werkzeug. Doch auch meine Kinder wurden fündig, aber allen voran ich: so erstand ich unter anderem diese Granathülse der Patronenfabrik Karlsruhe von November 1914 - bemerkenswert auch die Krone mit dem Kürzel Ke 11. Tja, die konnte ich eingedenk unseres Gesprächs hier dort nicht liegenlassen und ein Verwendungszweck ist bereits zugedacht. Im Nachbarforum hat man sich über diese Markierungen auch schon ausgetauscht.

Beste Grüße
Ferdinand

06.06.26, 13:34:57

Ulan13

(Mitglied)

Fein! Die Gestaltung Deiner Hülse ist allerdings schon ziemlich professionell, da hat kein Laie dran rumgraviert, würde ich sagen. Na ja, zwischen den Kriegen fand so manches ehemals ärarische Teil im Zivilleben seinen Platz. Ich habe beispielsweise eine Kückenuhr, bei der das Gehäuse aus dem Korpus einer Mine besteht... Sozusagen die realexistierende Variante von "Schwertern zu Pflugscharen" zwinkern

Grüße vom Ulanen

06.06.26, 14:40:45

Jagdsammler

(Moderator)

Hallo zusammen,

danke für das Zeigen dieser Artefakte.
Die "Madonna von Verdun" hat mich daran erinnert, dass ich so eine ja auch schon ewig habe.
Mir war der Hintergrund so nicht bewusst, obwohl ich es schon einem Soldaten zugeschrieben hätte.
Der Schutzbehälter ist bei meiner Madonna in Form einer Patrone gehalten.
Einen Brieföffner mit Granatsplitter als Griff und mit "1914-18" bezeichnet habe ich auch.

Viele Grüße vom Jagdsammler

07.06.26, 20:47:07
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