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joehau

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Kavallerie-Offizier-Säbel M1857 (1859) - Großherzogtum Baden

Gesamtlänge: 953 mm
Klingenlänge: 800 mm
Klingenbreite: 22 mm
Länge Scheide: 823 mm

Hersteller: Mohr & Speyer, Carlsruhe


Beschreibung:

Stahlgriffbügel in Stichblatt übergehend, am Ende nach außen gerollt
durchbrochener Korb im Rankendekor, 2 Schlitze für Portepee
ganze Griffkappe ohne Flügel mit Daumenauflage, kannelierter Vernietknauf
fischhautbespannter Griff mit 3-facher Drahtwicklung, davon der mittlere verdrillt
Fingerschlaufe unter der Zwinge, abgerissen
einschneidige Damastklinge mit Hohlkehle, vorderes Viertel zweischneidig
Stahlblechscheide mit 2 beweglichen Ösen, asymmetrisches Schleppblech
kanneliertes Mundblech mit 2 Schrauben seitlich gesichert



03.10.26, 02:04:55

joehau

(Mitglied)

Stempel:

linke Klingenseite, 6 cm ab Fehlschärfe, Akanthusranke mit vergoldetem Hintergrund
desgleichen rechte Klingenseite mit Inschrift 'DAMAST STAHL'
auf dem Klingenrücken in Schreibschrift 'Mohr & Speyer in Carlsruhe‘


Anmerkung:

Nach höchster Entschließung vom 26. März 1857 hatten die Offiziere,
und ab dem 18. April 1859 auch die Oberwachtmeister der verschiedenen
Reiterverbände, sukzessive den neuen Reitersäbel nach Muster des
österreichischen Cavallerie-Offiziersäbel als Ordonanz anzunehmen.

03.10.26, 02:08:59

Ulan13

(Mitglied)

Vielen Dank für's Zeigen der badischen Version dieses ja recht verbreiteten Säbelmodells. Bin ein großer Freund besonders dieses Gefäßes! Wobei sich mir bei der sehr gleichmäßig aussehendenen Patinierung die Frage stellt, ob es evtl. geschwärzt war (ist)?

Grüße vom Ulanen

03.10.26, 10:33:09

fritz1888

(Mitglied*)

Sehr schön! Danke für's Zeigen!

03.10.26, 12:10:01
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