10.07.08, 20:07:15
limone
geändert von: joehau - 29.12.25, 01:59:40
Dänemark - Jägerhirschfänger M 1801
mit Aufpflanzvorrichtung für Jägerbüchsen M 1801 (ex 1791),
M 1803 und M 1807
Klinge flach und einschneidig, an der Spitze zweischneidig.
Messinggefäß, Griff mit Messingdrahtwicklung. Scheide aus braunem,
später schwarzem Leder. Mundblech aus Messing, Ortblech aus Eisen.
Verwendung auch bei den Ingenieuren und der Artillerie bis 1880.
Es wurden 1801-1813 4.636 Hirschfänger-Bajonette und 2.768 "normale"
Hirschfänger hergestellt. Bestand 1854: 6.486 Stk.
Länge: 75,6 cm
(Fotos: Felsen)
(Vgl.: Frans Løvschall: Den Nye Th. Møller, Gamle Danske Militærvåben,
Næstved 1998, S. 76f.)
12.07.08, 23:13:54
limone
geändert von: limone - 21.07.08, 20:15:40
Soldaten des Lauenburger (Königlich dänischen) Jägerkorps um 1840:
(Eckert, Weiß (Hrsg.): Das deutsche Bundesheer, München 1835ff.)
14.07.08, 20:16:31
limone
geändert von: limone - 14.07.08, 20:26:48
Das Hirschfängerbajonett M 1801 wurde auch verwendet für das glattläufige Exerziergewehr ca. 1750 Kaliber 16/17,5 mm.
29.07.08, 13:42:40
limone
geändert von: limone - 30.10.09, 02:19:15
Bajonetthaft der
dänischen Jägerbüchse M 1803:
28.12.25, 14:08:51
todi.l
geändert von: joehau - 29.12.25, 01:56:44
Ich möchte das Thema mal aus der Versenkung holen.
Leider habe ich das Buch von Frans Løvschall nicht.
Aber das Original von Th. Møller in der zweiten Auflage von 1970 (Teil 1).
Dort wird es, auf Seite 48-49, als
Jägerhirschfänger M1788 bezeichnet.
Auf Seite 16-17 steht bei der Drill Muskete ca. 1750, dass einige des M1788
ab 1801 mit der Bajo.-Aufpflanzung versehen wurden.
Also müsste das hier vorgestellte doch eigentlich als
M1788/1801 bezeichnet werden.
Oder hat sich da was geändert?
Anbei mal mein Jägerhirschfänger M1788 ohne Aufpflanzung.
GL: 756 mm
KL: 630 x 35 mm