09.09.17, 07:53:35
Zietenhusar
Die Referate des
diesjährigen Treffen des Arbeitskreises Blankwaffen fanden, nach einer Besichtigung desselben, im Schloss Burgk statt. Die Museumsleitung bat die Anwesenden um Hilfe bei einigen dort befindlichen Blankwaffen.
Es ist in der Spannung vor, während und nach den Referaten kaum möglich, auf die Schnelle Aussagen zu treffen. Anzumerken ist auch, dass zwar Kärtchen zum Beschriften auslagen, es aber an Stiften mangelte.
Wie dem auch sei. Ein Forum wie unseres ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Ich habe von den ausgestellten Blankwaffen vier
mutmaßlich(!) alte Stücke fotografiert und werde sie hier zur Diskussion vorlegen. Zuhause, in entspannter Umgebung, fallen den einem oder anderen vielleicht doch Anhaltspunkte ein, die nicht verborgen bleiben sollten. Eventuell kann dem Museum im Laufe der Zeit doch noch Unterstützung angediehen werden.
Gruß,
Thomas
09.09.17, 08:16:00
Zietenhusar
Weiter geht es mit der Nr. 02.
(willkürliche Reihenfolge)
Klinge mit deutlich gepunzter "Adlermarke". Knauf als Hunde- oder Löwenkopf gearbeitet, mit herausschauender Zunge.
Die Fotos sind laienhaft, Maße sind leider nicht bekannt.
Wer auch Fotos von dieser Waffe gemacht hat darf sie hier gern zeigen.
09.09.17, 09:25:04
corrado26
Die Adlermarke in dieser Form kenne ich nur von preußischen Waffen aus der Potsdamer Fertigung ab 1721. Vielleicht handelt es sich um eine dort gefertigre Pallaschklinge, zusammengebaut mit einem deutlich älteren Gefäß?
corrado26
09.09.17, 09:34:43
blacky21
Die Adlermarke sieht zu gut aus.Wenn man einen Teil der anderen Stücke ansieht ,dann kommen einen Zweifel auf.