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M1859 Kavallerie-Offizier-Säbel, Kammerstück

original Thema anzeigen

22.09.12, 12:50:22

olgaulan

geändert von: joehau - 27.09.26, 23:28:41

M1859 Kavallerie-Offizier-Säbel, Kammerstück

Gesamtlänge............... ..1.030 mm
Säbellänge.........................990 mm
Klingenlänge......................840 mm
Klingenbreite (max.).............29 mm

Hersteller: Gebr. Weyersberg Solingen

Truppenstempel: 20.U.1.2. = 20.Ulanen-Regiment "König Wilhelm I."
(2.Württembergisches) - 1. Escadron - Waffennr. 2 Garnison Ludwigsburg
an allen Teilen Abnahmestempeln

Koml. mit angeschraubter Fingerschlaufe, Stoßleder und Portepee.
Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn zum Stichblatt hin durch
sogenannte "Kapsel" zusätzlich fixiert.
Brünierte Stahlblechscheide.
Alle Teile in unberührtem Fundzustand :-) )

22.09.12, 12:51:27

olgaulan

geändert von: joehau - 27.09.26, 23:33:15

Und noch Einer !

Gesamtlänge............... ..1.030 mm
Säbellänge.........................990 mm
Klingenlänge......................840 mm
Klingenbreite (max.).............29 mm

Hersteller: Gebr. Weyersberg Solingen

nur auf der Scheide Truppenstempel: A.R.13. =
Feldartillerie-Regiment "König Karl" Nr.13 - 1. württ., Garnison Ulm.

angeschraubte Fingerschlaufe
Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn
zum Stichblatt hin durch sogenannte "Kapsel" zusätzlich fixiert
Blanke Stahlblechscheide
24.09.12, 09:21:29

KiBuch

Grüß Dich,

sende doch bitte Bilder von den Abnahmestempeln, speziell vom Klingenrücken.


Grüße, Michael
01.11.12, 12:05:32

olgaulan

geändert von: joehau - 27.09.26, 23:34:23

Hallo Michael,

meine Antwort hat länger gedauert, da ich längere Zeit im Ausland auf Montage war.
Hier die von dir gewünschten Bilder.
Bitte habe Verständnis dafür, dass ich den Abnahmestempel auf dem Griffring
nicht gut fotografieren kann, weil ich das noch original gebundene
Portepee nicht entfernen möchte.

Gruß Bernd
02.08.17, 09:55:39

M. Ghandara.

geändert von: M. Ghandara. - 02.08.17, 10:05:08

Guten Tag für euch alle.

Ich hoffe, Sie werden mich entschuldigen, dass Ich Google Translate verwenden muss.

Seit einem Tag bin ich der neue Besitzer dieses Württemberg M1859 Säbel für Offiziere:

Http://www.deutsches-blankwaffenforum.de/topic.php?id=4138&

Der Säbel kann im zweiten eintrag gesehen werden. Es kann keinen Zweifel daran geben, dass mein Säbel 100% identisch mit dem dort gezeigten ist.
Wie Sie sehen können, ist es beschrieben, "Kammerstück", ein allen Teilen mit Abnahmen. gestempelt "A. R. 13." = Feldartillerie-Regiment "König Karl" Nr.13 - 1. württ. Garnison Ulm "
Das ist nicht richtig. Es gibt keine Abnahmen Stempel. Die einsige 2 Stempel auf diesem Säbel sind auf dem Ricasso zu sehen. Der Gebr.Weyersberg Stempel und der 22 85 Z Stempel, der im beigefügten Bild zu sehen ist.

Nun zu meinen fragen

Erstens: Ich denke, der Eintrag wo dieser Säbel falsch beschrieben wird wie ,, an allen Teilen mit Abnahmen '', sollte korrigiert werden. Die Stärke dieses Forums ist, soweit ich sehen kann, dass es absolut korrekte Informationen liefert. Ich würde gerne wissen, wie das geht. Muss ich einen Moderator kontaktieren?

Zweitens: Wie ist es möglich, dass nicht alle Säbel gestempelt wurden?
Es gibt überhaupt keine Beweise dafür, dass die üblichen Markierungen entfernt wurden.

Drittens: Was bedeutet das 22 85 Z?

Ich hoffe meine Fragen werden beantwortet.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe.

05.08.17, 00:03:19

ulfberth

geändert von: ulfberth - 05.08.17, 09:27:12

Waffe und Scheide passen zwar zusammen, sind aber ursprünglich nicht zusammengehörig. Der Säbel ist eine privat erworbene Waffe, während die Scheide zu einem dienstlich gelieferten Stück eines Portepee-Unteroffiziers gehört.

Interessant sind die Sichtungsnummern auf der Fehlschärfe „22 85 Z“. Es könnte sich hierbei um die 1922 erfolgte Registrierung von Blankwaffen außerhalb des Militärs handeln. Also Polizeiwehr, Schutzpolizei, Landjäger Kommunalpolizei, Zoll etc. Demnach die registrierte Waffe Nr. 85. Die Erklärung des „Z“ bleibt spekulativ: Zoll, Zeughaus oder auch eine Kommune, bei der der Name mit Z beginnt. Wobei gerade in der Nachkriegszeit der Säbel nicht zwangsläufig im Freistaat Württemberg gelandet sein muß.

Ein Kostümverleih dürfte weniger wahrscheinlich sein. Waffen mit solchen Stempeln waren fast immer der Schutzmannschaft oder der Kommunalpolizei zuzuordnen.

Siehe auch HIER

Gruß

ulfberth
 
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