25.03.26, 20:39:55
Ulan13
geändert von: Ulan13 - 25.03.26, 20:43:54
Daß altes Werkzeug nicht immer auch gutes Werkzeug ist, zeigt diese hier von mir vorgestellte Heckenschere überdeutlich. Ich entdeckte sie im Werzeugschuppen von Bekannten. Und da ich alles gleich mal ausprobieren muß, nahm ich diese Schere, deren Zustand leider nicht mehr so gut ist und wollte damit am Teich ein bißchen altes, trockenes Teichgras schneiden. Das machte ich dann... :( Wenn man sich das Teil anschaut, wird man vielleicht sehen, daß die beiden Griffe in geschlossenem Zustand viel zu eng beieinanderliegen. Wenn ich also die Schere mit Schmackes schließe, haue ich mir die Knöchel ordentlich gegeneinander. Demzufolge muß man zum Schneiden die Griffe so anfassen, daß die Hände nur auf den Außenseiten liegen => es wird wesentlich weniger Kraft übertragen und das Schneiden mit dem Teil wird bei nur etwas kräftigerem Schnittgut zur Tortur!
Trotzdem wollte ich sie Euch vorstellen (Oder gerade deswegen! :D )
Aber es ist ja auch nicht jeder Säbel ein Meisterwerk der Waffenkunst... :p
Marke konnte ich übrigens keine feststellen, aber ich habe sie auch nicht gereinigt, daher kann ich dazu nichts weiter sagen.
Grüße vom Ulanen
26.03.26, 08:11:57
corrado26
Demzufolge muß man zum Schneiden die Griffe so anfassen, daß die Hände nur auf den Außenseiten liegen
Wie soll man denn die Griffe sonst anfassen? Die Handrücken liegen doch immer außen?
26.03.26, 10:58:51
Ulan13
Die Handrücken liegen doch immer außen?
Das ist natürlich richtig, die HANDRÜCKEN, aber die Finger liegen innen, so daß die Griffe fest umschlossen und sowohl Druck als auch Führung vorhanden sind. Bei diesem Stück ist das nun eben nicht möglich, da werden die Fingerknöchel aneinandergehauen. Die modernen Scheren, mit denen ich bisher gearbeitet habe, haben die Griffe wesentlich weiter auseinander stehen.
Mal schauen, vielleicht mache ich, wenn ich das nächste Mal Gelegenheit habe, noch ein paar Bilder dazu :p !
Grüße vom Ulanen