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Deutschen Gesellschaft für Heereskunde e.V.
 
 

Papierlocher, Bürolocher, Perforator

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17.02.26, 01:24:07

stavblue0815

Als Friedrich Soennecken 1875 in Remscheid das Handelsunternehmen mit den Namen F. Soennecken Verlag gründete, ahnte noch niemand, dass seine damals entwickelte runde Form des Schreibfederkopfes die Welt erobern würde. Mit der erfolgreichen Federproduktion folgten auch bald weitere Büroartikel, wie diese Locher, welche bis heute treu ihren Dienst verrichten. Ein paar Tropfen Nähmaschinenöl habe ich Ihnen gegönnt und diese haben sie dankbar quittiert: man hört kein Quietschen und Knacken mehr. Die dreistelligen niedrigen D.R.G.M.-Nummern 225 und 231-8 der beiden kleineren Bürohelfer lassen die Herstellung ab 1891 datieren. Den Großen ziert dafür die Aufschrift "8 cm" und die Nummer "230" - letztere wahrscheinlich auch eine D.R.G.M.-Nummer. Was die 8 cm bedeuten sollen erschließt sich mir nicht. 1973 markiert den Konkurs des Unternehmens mit Schließung des letzten Werkes – allein die Marke existiert noch heute.

Beste Grüße
Ferdinand
17.02.26, 11:18:59

Ulan13

Hey, Klasse! Da bringst Du mich auf eine Idee, habe nämlich auch noch welche von den schönen Teilen...

Grüße vom Ulanen
18.02.26, 14:15:56

Ulan13

geändert von: Ulan13 - 18.02.26, 14:16:59

Also, hier nun meine beiden: Der eine ist auch ein Soennecken, wobei man den Namen schlecht lesen kann, da der Händler, ein altes Kölner Unternehmen, seinen Aufkleber darübergesetzt hat. Der andere ist ein alter Leitz-Locher ("Leitz No. 18") wohl aus den Fünfziger-Jahren. Man kennt die Firma heute ja noch für Büromaterial, insbesondere die legendären Ordner...

Grüße vom Ulanen
 
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