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Spartaner545

(Mitglied)

Hallo Zusammen,

auf ausdrücklichen Wunsch der preussichen Ulanen bekamen diese Anfang der 1870er Jahre einen neuen, dem Kavalleriesäbel alter Art (M 1811) ähnendeln, einfach Bügelsäbel.
Dieser "Ulanensäbel" wurde zu Beginn der Produktion mit französischen Beuteklingen Mle 1822 und später dann mit eigens dafür hergestellten Klingen gefertigt und ausgegeben. Wurden Beuteklingen benutzt, bekamen diese den militärfiskalischer Eigentumstempel (z.B. W73) auf die Fehlschärfe gestempelt.

Nun gibt es aber auch solche Ulanensäbel mit Beuteklinge aber ohne diesen Eigentumsstempel. Ansonsten gleichen sich die Beuteklingen-Säbel. Es finden sich auf beiden Säbeln an den selben Stellen die sonsitge Abnahmemarken oder eventuelle Truppenstempel.

Meine Frage ist nun, ob die Säbel ohne den Eigentumsstempel auf der Fehlschärfe zu einem anderen Zeitpunkt hergestellt wurden? Wie ist das Fehlen des Stempels auf manchen Säbeln zu erklären?


Vielen Dank im Voraus und mit besten Grüßen

Vincent


23.11.19, 17:03:11

Spartaner545

(Mitglied)

Eventuell helfen ja Bilder der besagten Abnahmen weiter.

Einmal ein Säbel mit Abnahme (vielen Dank an dieser Stelle an Zietenhusar) und ein Säbel ohne Abnahme.

Wie schon geschrieben, sind die Säbel abgesehen von der Abnahme komplett identisch.
Weitere Bilder solcher preusssichen Ulanensäbel finden sich auch in diesem Thema.


Beste Grüße und schon mal vielen Dank

Vincent

01.12.19, 12:34:26

Zietenhusar

(Supporter)

Hallo Vincent,

hat die Klinge denn eine französische Inschrift auf dem Rücken?

Gruß,
Thomas

01.12.19, 12:37:15

Spartaner545

(Mitglied)

Hallo Thomas,

ja, die Klinge besitzt eine französische Inschrift.

Hersteller des "Sabre modèle 1822 de cavalerie légère" war die Manufaktur in Klingenthal im Jahr 1832.

Beste Grüße

Vincent

01.12.19, 12:55:18
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