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corrado26

(Super-Moderator)

Zitat von mario:
In 3o Jahren wird wohl keiner mehr dieses Zeug sammeln (ob Original oder nicht)"


Wie kommst Du den darauf? Das Faszinosum "Waffe", egal welcher Art, wird bleiben und zwar deshalb, weil Menschen so sind, wie sie sind, und eben das wird sich in niemals ändern
corrado26

10.01.19, 10:04:49

ulfberth

(Zeugwart)

Zitat von mario:
Was mache ich mit den Beitrag?
Gruß Mario


Gar nichts. Irgendwann stößt schon einmal jemand durch die Suchmaschinen darauf - und wird ein gequältes Sch.... zwischen schmalen Lippen ausstoßen. freuen

Gruß

ulfberth



www.seitengewehr.de
10.01.19, 15:06:32

Zietenhusar

(Supporter)

Zitat von mario:
"PAULSKIRCHE HALBERSTADT" Den Bericht finde ich sehr interessant. Ich gehe auch davon aus, dass diese Stempel aus der Zeit der Ehrenhalle sind.
Wenn diese Stempel aus der Zeit sind, befanden sich die Waffen möglicherweise als "Dekoration" im Bestand dieser Kirche. Das könnte man vielleicht mittels alter Fotos nachweisen.

Gruß,
Thomas

PS: Das Thema erachte ich als wertvoll!

11.01.19, 06:02:55

mario

(Administrator)

Das Dir das gefällt war mir klar.
Ich habe das Bild von der Kirche aus Deiner Nähe gesucht,
nicht gefunden
Gruß Mario


123
11.01.19, 08:52:04

Clouseau

(Mitglied)

Zitat mario: „Was mache ich mit den Beitrag?“

Ich schlage eine Trennung des Themas vor. Zur Stempelung PAULSKIRCHE HALBERSTDT habe ich mich nicht geäußert und das klar geschrieben. Diese Stempel sind mir unbekannt und sie dürfen nicht in meine Kritik an den übrigen Stempeln der beiden „Stücke“ einbezogen werden. Auch für mich wäre es sehr interessant, mehr über diese Kirche, ihre Ausstattung und diese Stempel mehr zu erfahren, wenn sie denn „aus der Zeit“ sind (wann auch immer das war, können ja selbst die 30/40-ger Jahre gewesen sein).
Vielleicht leben heute dort sogar noch Einwohner, die sich an den früheren Zustand erinnern können. Das sollte auf jeden Fall mal recherchiert werden, bevor es völlig in Vergessenheit gerät.


Zitat mario: „War bloß offen, wer "beide „Stücke“ für fragwürdige Exemplare" erklärt.“

Mein ganzes Sammlerleben lang habe ich Jedem, der zu Besuch kam, vorab erklärt, nicht Kritik und Bedenken zurückzustellen, sondern mich sofort darauf aufmerksam zu machen. Ich habe im Falle des Falles die Meinungen anderer niemals als böswillig angesehen; nur so kann man einen gewissen Tunnelblick verhindern. Es ging ja nicht darum, Dinge schlecht zu reden, sondern die fremde und eigene Meinung zu schärfen und sich über Pro und Kontra auszutauschen. Ich bin immer gut damit gefahren.
Wenn sich Sammler, deren Stücke, die sie selbst der Öffentlichkeit präsentieren, dabei angezweifelt werden, sofort in die Schmollecke zurückziehen, dann führt dies nicht weiter; eine Weiterentwicklung für das Forum und jeden Nutzer desselben findet nicht statt.

Gleiches gilt für z. B. für die aufgeworfenen Fragen beim Thema „Die Degen der preußischen Kürassiere“, Beiträge vom 13./14.12.18. Antworten: Fehlanzeige!

Über den hier nun gezeigten angeblichen Kürassierdegen M/54 brauchen wir wohl nicht weiter zu reden, der Themenstarter selbst scheint dem „Stück“ nicht zu trauen.
Neben den vielfach vergleichbar falsch geschlagenen Truppen- und Abnahmestempeln sind es aber weitere Einzelheiten des verbliebenen „Stücks“, die weiter betrachtet werden sollten.
Angaben zu weiteren vorhandenen Stempeln, Maße, Detailfotos? Auch hier: Fehlanzeige.

Wenn berechtigt vorgetragene Zweifel hier von gewissen Personen augenscheinlich mittlerweile als Majestätsbeleidigung angesehen werden, sollte man sich die Frage nach dem eigentlichen Sinn dieses Forums stellen. Aber das ist dann wohl schon wieder ein neues Thema…


13.01.19, 12:36:42

mario

(Administrator)

Zitat von Clouseau:

Wenn berechtigt vorgetragene Zweifel hier von gewissen Personen augenscheinlich mittlerweile als Majestätsbeleidigung angesehen werden, sollte man sich die Frage nach dem eigentlichen Sinn dieses Forums stellen. Aber das ist dann wohl schon wieder ein neues Thema…


Hat hier jemand was in den falschen Hals bekommen? ( Du oder ich)

Falls Du mich meinen solltest. Ich halte auch nichts von den beiden Teilen. Ich war der Meinung es damit zum Ausdruck gebracht zu haben.


Zitat von mario:
(So in etwa, habe ich es Kürassier vor etwa 6h in einer PN geschrieben.)


Ich habe bloß auf eine weitere Meinung gewartet.

Interessant ist nur der Stempel der "PAULSKIRCHE HALBERSTADT", auch für Kürassier. (Nachforschungen laufen)

Gruß Mario



123
13.01.19, 16:02:23

leila100

(Mitglied)

Gegen der hier und am 13./14. 12. 17 geübten Kritik, gibt es doch wohl nichts einzuwenden.
In früheren Beiträgen habe ich das anders empfunden.

Bei beiden Degen sind die Truppenstempel ganz offensichtlich falsch.
Die Scheide des M 1819 ist auch nicht zugehörig. Eher für das Modell 1854.
Der Griff des M 1854, soll nach Angaben des Verfassers, mit Rochenhaut überzogen sein. Mein erster Gedanke war, dass es sich um einen Wachtmeister handeln könnte.
Doch fiel mir auf, dass das Stichblatt vorn nicht, wie gewöhnlich, nach unten gebogen ist. Auch wie von Clouseau erwähnt, ist die Klinge sehr fragwürdig.
Zum Stempel Paulskirche kann ich ebenfalls so nichts sagen. In Anbetracht der vielen Ungereimtheiten, bezweifele ich allerdings auch hier die Echtheit.

Gruß Leila100


13.01.19, 16:18:23

Zietenhusar

(Supporter)

Zitat von Clouseau:
Wenn berechtigt vorgetragene Zweifel hier von gewissen Personen augenscheinlich mittlerweile als Majestätsbeleidigung angesehen werden, sollte man sich die Frage nach dem eigentlichen Sinn dieses Forums stellen.
Ich verstehe diese Aussage nicht verwirt
Das Thema ist doch vollkommen frei von Beleidigungen oder Beleidigtsein. Das Forum, wie auch dieses Thema, sind weiterhin sinnvoll. Nicht immer irgend etwas hineininterpretieren. Dinge, die vielleicht hinter den Kulissen laufen werten das Forum nicht.

Gruß,
Thomas

13.01.19, 18:19:35

kürassier

(Moderator)

Mir geht es nur um den in meinem Besitz befindlichen Degen und die Frage was ist original, was hinzugefügt. An dem anderen ist für mich nur die Beschriftung Paulskirche Halberstadt interessant, zumal ich den Degen weder besitze noch ihn besichtigen kann.
Das nachträgliche Anbringen von Stempeln kenne ich aus meinem eigentlichen Sammelgebiet, der Uniformkunde, eigentlich nur zum Zwecke der Aufwertung eines Stückes. Wozu auch sonst? Wo soll der Hintergrund von Phantasiestempeln liegen?
Einige Angaben zu meinem Degen.
Klingenlänge:96,3 cm
Klingenbreite an der Fehlschärfe: 3,4 cm
Gesamtlänge: 112 cm bzw. 116 cm
Logisch erscheinen mir zwei Situationen für eine Kennzeichnung der in der Kirche ausgestellten Degen, zum einen in Vorbereitung der Errichtung der Ehrenhalle 1924 und zum anderen um 1944 als die Degen möglicherweise wie die dort vorhandenen Fahnen und die berühmte Trompete ausgelagert worden. Die Fahnen waren Eigentum der Wehrmacht und wurden auf eine Burg bei Coburg verbracht und die Trompete (Eigentum der Stadt Halberstadt?) 1945 in einer Kaserne in Halberstadt gefunden.



Sei's trüber Tag, sei's heitrer Sonnenschein,
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein!
13.01.19, 18:55:33

kürassier

(Moderator)

Die ersten beiden Bilder zeigen die Paulskirche nach 1908 und das dritte Bild ist zur Wiedereinweihung als Kirche im Dezember 1908 entstanden. Im Vordergrund der Regimentsadjutant des Kürassier-Regiments Nr.7 im Gespräch mit dem Kommandeur der 14.Infanterie-Brigade,Generalmajor Graf von Hardenberg.


Sei's trüber Tag, sei's heitrer Sonnenschein,
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein!
13.01.19, 19:06:04
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