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ulfberth

(Zeugwart)

Weil die von Dir angeführte Vorschrift sich allein auf das Großherzoglich Hessische Kontingent bezog - und aus einem preußischen Artillerie Faschinenmesser nun einmal kein Seitengewehr für die Büchsenmacher der Infanterie wurde.

Der Deutung von Jens mit "leicht" ist nichts hinzu zu fügen. Ob es sich nun um ein frakturiertes "L" oder eine alte abgefeilte "1" handelt, ist m. E. unwichtig und ändert nichts am Truppenstempel.

Ansonsten siehe HIER

Gruß

ulfberth


www.seitengewehr.de
11.09.18, 18:56:16

Gottscho1914

(Moderator)

Zusatzinformation :

9.6.1870 Fortfall der Kaliberbezeichnung z.B. 2. (6pfdge.) Batterie ,Benennung in schwere und leichte Batterie

7.5.1874 Fortfall der Bezeichnung schwere und leichte Batterie

Gruß Jens

12.09.18, 12:34:25

joehau

(Mitglied)

Zitat von corrado26:

In der Vorschrift über das Bezeichnen und Nummerieren der Handfeuer - und
blanken Waffen, veröffentlicht im Großherzoglich Hessischen Militär-Verordnungsblatt N°1
vom 21. Januar 1869 heißt es auf S.57 unter 6.) das Infanterieseitengewehr a/m;
mit längerer Klinge für Büchsenmacher.


Das hessische Inf.-Seitengewehr a/M für Büchsenmacher ist ein Seitengewehr,
welches aussieht, wie ein Infanterieseitengewehr ohne Stichblatt nur mit 80 cm Klinge.
Scheide ist aus schwarzem Leder mit langem Messingmundblech und Tragehaken.

Länge: 932 mm
Klingenlänge: 797 mm
Klingenbreite: 29 mm
Scheidenlänge: 900 mm

13.09.18, 16:12:42

ulfberth

(Zeugwart)

Nähere Angaben zu dem hessischen Seitengewehr finden sich HIER

Gruß

ulfberth


www.seitengewehr.de
13.09.18, 16:34:12

Gottscho1914

(Moderator)

Zwei Beispiele für das kleine "l" in Frakturschrift .

Gruß Jens

14.09.18, 11:57:20
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