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Preussen

(Mitglied)

Guten Tag,

ein Bekannter hat mir (schlechte) Bilder eines Marineoffizier Säbels geschickt der einige
Fragen aufwirft. Da ist zum ersten die Verschraubung der Klinge im Gefäss mit einer Kugel.

Zweitens scheint der Löwenkopf in seiner „Kantigkeit“ aus der Kaiserzeit zu stammen, wohingegen
der Anker auf dem Stichblatt auf die Königliche Preussische Marine hinweist.

Drittens zeigt die Terzseite der Klinge einen Adler mit der Kaiserkrone und ihre Quartseite einen
Anker mit einer Königskrone.

Nun liegt der Verdacht einer Mariage nahe aber vielleicht gibt es auch eine schlüssigere Erklärung.
Könnte es sein, dass es sich doch um ein Preussisches Marinoffizier Säbelgefäss mit einer später
eingezogenen Klinge handelt bei der, der nun kaiserliche, Offizier auf seine preussische Vergangenheit
verweisen wollte?
Maße der Waffe sind nicht bekannt.

Gruss Preussen


24.08.17, 19:45:47

Zietenhusar

(Gründungsmitglied)

Zitat von Preussen:
Könnte es sein, dass es sich doch um ein Preussisches Marinoffizier Säbelgefäss mit einer später
eingezogenen Klinge handelt bei der, der nun kaiserliche, Offizier auf seine preussische
Vergangenheit verweisen wollte?


Guten Morgen, Preussen.

Ich weiß nicht wie man als Marineoffizier seinerzeit tickte. Aus heutiger Sicht wäre ich, wollte ich auf
meine "preußischen Vergangenheit" verweisen, genau anders herum vorgegangen. Um nach außen hin
den vorgeschriebenen Weg einzuhalten hätte ich eine alte Klinge in ein neues Gefäß ziehen lassen.
Aber, wer weiß...

Ob man den Berliner Händler "Hensel & Schumann" (lt. Klingenbeschriftung) heute noch zeitlich
einordnen könnte?

Gruß,
Thomas

25.08.17, 06:09:28
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