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ulfberth

(Moderator)

Die heute noch vorhandenen Erkenntnisse über die Ausstattung von Tauchern der Deutschen Marine in den 50er und 60er Jahren sind vage bis überhaupt nicht vorhanden.

Nach dem augenblicklichen Wissensstand scheint das Puma Tauchermesser Frogman 6333 das erste bei den Kampfschwimmern und Minentauchern (Waffentauchern) verwendete deutschen Nachkriegsmodell gewesen zu sein. Bei den Helmtauchern dürfte in dieser Zeit weiterhin noch das alte Modell der Kriegsmarine verwandt worden sein. Korrekturen und Hinweise werden gerne entgegen genommen.

Das 6333 verfügt über die gleiche Klinge und Scheide wie das Nachfolgemodell 6334. Nur ist bei ersterem der Griff gedrungener und kürzer ausgeführt. Hinzu kommt auch eine abweichende Anzahl von Griffrillen. Die Scheiden waren bei beiden Modellen mit einem anthrazitfarbenen Hammerschlaglack überzogen.


www.seitengewehr.de
21.03.17, 00:09:36

ulfberth

(Moderator)

Eine Besonderheit des 6333 war die Befestigung des Messers mittels einer Schnur mit der Scheide. Dazu war eine Schnur in die Bohrung der Parierstange eingezogen und mehrfach um die Scheide gewickelt und auch dort an der dem Haken entgegen gesetzten Scheidenseite verknotet.

Diese Sicherungsmöglichkeit kam beim Nachfolgemodell in Fortfall. Allein die Bohrung bei der Scheide verbleib bis zum Produktionsende.


www.seitengewehr.de
21.03.17, 10:00:26

ulfberth

(Moderator)

Hier einmal das "6333" in einem amerikanischen Puma-Katalog. Die Wiedergabe des Bildes erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Betreibers der Website Pumahunter. Danke Ralf!

Gruß

ulfberth


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