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limone

(Super-Moderator)

Säbel der Fahrkanoniere M 1829
"Felsen" vielen Dank für die Fotos.

Vgl.:
W. Gohlke: Die blanken Waffen und die Schutzwaffen, Neudruck d. 2. erw. Aufl. Osnabrück 1994. S. 72 und Fig. 67.
und
Eduard Wagner: Die blanken Waffen und die Schutzwaffen, Prag 1966. S. 296f und S. 319





     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
02.06.08, 21:24:10

Schwertfeger

(Mitglied)

Das Foto eines Franzosen, der solch eine Waffe führt, kann ich leider nicht beisteuern. Dafür aber das Foto eines Garde-Feldartilleristen im Dienstgrad "Gefreiter".
Es handelt sich bei dem Säbel um eine erbeutete Waffe, die offensichtlich wieder ausgegeben wurde.
Interessanter Weise ist der untere Tragering, nicht aber der Ringhalter, entfernt worden.

Gruß

Schwertfeger


"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)
05.06.08, 11:34:30

ulfberth

(Zeugwart)

Hier ein Beispiel aus der Staatlichen Polizeiverwaltung Mühlhausen i. E.
Das Foto zeigt einen dort eingesetzten Beamten der königlichen Schutzmannschaft Berlin Anfang der 70er Jahre.

Interessant ist auch der Säbel. Ein französischer Sabre de canonnier modèle 1829 mit der typischen, für Schutzmänner zu Fuß vorgeschriebenen, preussischen Troddel. Daß hier nicht der für Berittene übliche Faustriemen verwandt wurde, spricht für einen in Mülhausen provisorisch beritten gemachten und bewaffneten Schutzmann zu Fuß.

Der hier verwendete Säbel dürfte vermutlich zur "Kriegsbeute" gehört haben und somit unter die "Aushilfswaffen" fallen.




www.seitengewehr.de
05.06.08, 18:16:23

mario

(Administrator)

Nummerngleich "5"


123
04.07.08, 17:13:02
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