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mario

(Administrator)

Bei dieser "Sammlung" kommt wohl jede hilfe zu spät.
Die Amis hätten wohl die Teile nach Hause geschickt, die Russen hatten gerade mal einen Spaten.
Bei diesen Artikel fällt mir noch ein Foto ein.(nachher und vorher)
Gruß Mario


123
12.03.16, 14:41:32

Spartaner545

(Mitglied)

Wenn man die Teile sieht, kommen einem die Tränen. Vor allem der schöne Kürassierdegen M/54 traurig

12.03.16, 16:35:40

Jagdsammler

(Moderator)

Das ist sehr bitter!
Ich sehe da auch ein paar Hirschfänger.
Viel zu retten ist da echt nicht mehr, jedoch sollte man trotzdem versuchen noch das Beste daraus zu machen.

Lustig fand ich das anfängliche Rätselraten in Bezug auf Fürst Pückler und Wappen und Königskronen.
Ein klein wenig Recherche hätte genügt um zu erfahren was für "Schwerter" das sind.
Dann wäre allerdings die Spannung für den unbedarften Leser raus gewesen.

Naja, mal abwarten was draus wird.


12.03.16, 18:57:42

Koppel1944

(Mitglied)

TOP, ....so was ist immer hoch interessant!
pflegebedürftig ist für den Haufen Alteisen milde ausgedrückt!!!

12.03.16, 18:58:24

Jagdsammler

(Moderator)

Wie der Presse zu entnehmen ist, hat sich noch immer niemand um den Fund gekümmert! traurig

Vielleicht sollte sich das Forum darum kümmern.
Zumindest um die Unwissenden mal aufklären.
Wer wohnt denn da in der Nähe?

23.08.17, 18:31:02

Zietenhusar

(Supporter)

Kann man das Thema irgendwie online mitverfolgen? Welcher Presse ist es denn zu entnehmen?
Dass man sich noch nicht darum gekümmert hat, liegt wohl an der geringen Priorität bei den Ämtern.

Zitat von Jagdsammler:
Vielleicht sollte sich das Forum darum kümmern.
Zumindest um die Unwissenden mal aufklären.
Klingt gut, aber worüber sollen wir die Unwissenden aufklären? Man weiß nicht, was man sich erhofft. Die Waffen einzeln zu bestimmen ist wohl nicht das erklärte Ziel. Die Rückschlüsse zum Fund wurden ja schon gezogen. Bei Fragen zur "Pflege und Erhaltung" würde ich zu einem Fachmann raten.

Insgesamt gute Museumsexponate. Zum vergammeln lassen viel zu schade. Für uns wäre der Fund eine hervorragende Arbeitsgrundlage mit viel Potential.

24.08.17, 05:52:19

mario

(Administrator)

Hallo Thomas,
wollte mit Dir über dieses Thema am nächsten Freitag auf der Fahrt zum AK-Blankwaffen reden.
Wenn die Teile immer noch in Wünsdorf liegen, kann ich mit Fahrrad aus meinen Garten dahin fahren zwinkern
Herkunft sollte doch bekannt sein.Müßte man mal sehen ob und wie man helfen kann.
Gruß Mario


123
24.08.17, 07:45:18

blacky21

(Mitglied)

In Wünsdorf werden die Objekte wenigstens aufgehoben.Auf dem Sprengplatz Bln.Grunewald verfährt man anders damit,sie werden in Kisten eingeschweißt u.ab in die Schmelze.Selbst auf den Hinweis,daß es sich um kulturhistorisch wertvolle Objekte handelt wurde abgewunken.Eigeninitiative ist nicht erwünscht.Antiwaffenhysterie u.der mögliche Verlust von Versorgungsansprüchen erledigen den Rest.

24.08.17, 08:53:28

Zietenhusar

(Supporter)


"Es fehle an Personal, um die Degen und anderen Stichwaffen zu begutachten..."

Personal verwirt
Das klingt beinahe so, als ob die Mitarbeiter eines Bauamtes auch die Straßen und Häuser bauen müssten, die sie verwalten.

Dann stellt sich mir noch die Frage, was man im Presseartikel mit "deren Herkunft" meint? Dazu gibt es für mich immerhin drei Deutungsmöglichkeiten:
1. Herkunft im Sinne der zeitgenössischen Verwendung?
2. Herkunft im Sinne der vormaligen Aufbewahrung, wie Museum, private Sammlung oder anderes?
3. Herkunft im Sinne der Verantwortlichen, die diese Waffen unter die Erde brachten?

Ich bin mir sicher, eine Zuordnung dieser 400 Waffen kann durch fachkundige und erfahrene Sammler zu 90% in "relativ kurzer" Zeit erfolgen. Wobei mich die Waffen interessieren, welche zu den restlichen 10% gehören. freuen

Und so könnte man vorgehen:
1. trennen der Waffen in militärische und zivile
2. Unterteilung nach Herkunft
3. grob chronologische Unterteilung

Danach hat man schon mal eine vernünftige Arbeitsgrundlage.

25.08.17, 06:00:05

Jagdsammler

(Moderator)

Hallo zusammen,

das ist der letzte Bericht von 2017 den ich zu diesem Thema gefunden habe:


"Fast anderthalb Jahre nach einem Fund von mehr als 400 historischen Waffen in einem Wald bei Neuhausen (Spree-Neiße) ist deren Herkunft immer noch unklar. Es fehle an Personal, um die Degen und anderen Stichwaffen zu begutachten, sagte Thomas Kersting vom Brandeburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum auf Anfrage.
Nach Entdeckung der ersten Stücke sei das Gelände noch einmal untersucht worden. Es habe aber keine weiteren Funde gegeben. Die Waffen lagern bislang im Magazin des Landesamtes und sind noch nicht dokumentiert. "Leider muss man sagen, dass wir bei diesem interessanten Komplex vor allem aufgrund mangelnden Personals nicht weiter gekommen sind", sagte Kersting.
Es fehlt an ausreichend Personal, um die über 400 stark verrosteten Stichwaffen fachkundig zu untersuchen.
Die stark verrosteten Waffen waren im Februar 2016 aufgetaucht. Zu ihrer Herkunft gibt es nur Spekulationen. Möglicherweise gehörten sie zur Waffensammlung des Fürsten Pückler. Zum Teil sind königliche Wappen zu erkennen. Unklar ist auch, wie die Waffen in den Wald gelangten. Nach einer Theorie sollten Soldaten der Roten Armee sie nach dem Zweiten Weltkrieg vernichten. Zum Teil wurden sie gesprengt. Brandenburgische Kampfmittelbeseitiger waren bei der Bergung von Weltkriegsmunition auf die historischen Stücke gestoßen. (dpa)"



Gibt es dazu etwas Neues? Oder gammelt das alles noch irgendwo rum? Oder aber wurde es etwa bereits entsorgt/vernichtet?

Mir schwant Übles.

Gruß vom Jagdsammler

06.11.19, 23:40:21
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