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ulfberth

(Zeugwart)

Nachfolgend einige Bilder zu diesem nicht allzu häufigen Faschinenmesser.
Möglicherweise erleichtern diese dem einen oder anderen auch die Beurteilung
von eigenen oder in Auktionen befindlichen Stücken.




www.seitengewehr.de
25.05.08, 00:00:33

ulfberth

(Zeugwart)

Sichtbar auch die Länge der Beschläge durch die teilweise aufklaffende Scheidennaht.


www.seitengewehr.de
25.05.08, 00:01:36

ulfberth

(Zeugwart)

Deutlich sichtbar auch die Lötnaht am zweiteiligen Griff.


www.seitengewehr.de
25.05.08, 00:04:44

ulfberth

(Zeugwart)

Hier noch einmal der Truppenstempel etwas deutlicher: I.R.58.2.132.




www.seitengewehr.de
26.05.08, 15:54:36

limone

(Super-Moderator)

Hallo ulfberth,

interessantes Stück! Die Nut auf der Quartseite des Griffes deutet auf einen entfernten Daumenring, also eine eher frühere Fertigung. Die Scheide mit sichtbarer Mundblechschraube scheint eher später. Auch die Verlötung der zwei Griffhälften ist ungewöhnlich; üblich war die Fertigung des Griffstückes aus einem Stück - vielleicht sind das aber auch auch nur Anpassungen der Ungenauigkeiten beim Guss. Gibt es auch Stempel oder Gravuren auf der Klinge?

Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
26.05.08, 18:59:55

ulfberth

(Zeugwart)

Hallo Carsten,

eine Aussage zu den verschiedenen Fertigungstechniken im Messingguss ist mir bei den FM 1787 leider nicht möglich, da ich die Stücke nur leihweise zu Verfügung hatte. Durch den relativ langen Produktionszeitraum will ich dazu auch keine Aussage wagen, ohne nicht mindestens einige dieser Stücke nebeneinander begutachtet zu haben.

Bezüglich Deiner Frage zur Klingenbeschriftung bzw. Stempelung: Negativ. Weder Klingenätzung noch Herstellerstempel.

Gruß

ulfberth


www.seitengewehr.de
26.05.08, 23:57:38

ulfberth

(Zeugwart)

Hier einige Anmerkungen und Quellen zu den preussischen Faschinenmessern von 1787: Hier anklicken!

ulfberth


www.seitengewehr.de
27.05.08, 00:41:21

blacky21

(Mitglied)

einige Ergänzungen zum FM 1787(mit Daumenring):
-Griffstück 2Hälften verlötet
-Parierstange separat(nicht mit Griff verlötet)
-bei den mir vorliegenden 2 Exemplaren befinden sich keinerlei Klingenstempel bzw.Gravuren,dafür aber etliche TT-Stempel.
-bei dem Versuchsstück(umgekehrte Parierstange) ist der Griff aus einem Stück.Die Parierstange scheint angelötet zu seinbzw.angegossen(was ich nicht annehme).Hersteller A.Werth Solingen u.TT-stempel 4.98
Gruß blacky

24.05.09, 17:21:58

ulfberth

(Zeugwart)

Hier einmal zwei Exemplare aus Kulmbach.


www.seitengewehr.de
22.06.09, 13:34:43

mario

(Administrator)

Unter "Neufertigungen" oder "spätere Ausführungen", was man ja über diese Teile lesen kann, sollte man nicht von "preußischen" Neufertigungen oder späteren Ausführungen ausgehen. Gemeint sind wohl eher die FM anderer Staaten die ähnlich aussehen wie z.B. Baden,Bayern und Sachsen oder privat beschaffte für die Landwehr !?

Im "PREUSSISCHE BLANKWAFFEN TEIL II" werden z.B. auf Seite 203, wohl fälschlicher Weise, badische FM beschrieben als "Spätere Ausführung" des M.1787.
Gruß Mario


123
15.07.16, 09:24:41
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