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mario

(Administrator)

Zitat von ulfberth:

Trotz einer Anzahl von rund 35.000 Offizieren bei Ende des Weltkrieges scheint ein solches Dokument doch eher selten zu sein. Denn allzu häufig scheint diese Methode nicht angewandt worden zu sein.


Ich hoffe doch, dass mit der Zeit noch viele solcher Urkunden auftauchen.
Einer der berühmtesten oder der Berühmteste seiner Zeit war Generalfeldmarschall von Hindenburg, der "Ehrendegen" verteilte.

Bei meinen Recherchen bin ich auf einen Artikel von "Wilhelm Volrad von Rauchhaupt" gestoßen.
"Vom bunten Rock zum bunten Schlips"

Zitat:Auch nach dem Ersten Weltkrieg sollte der Säbel für die Offiziere abgeschafft werden und dem Seitengewehr weichen. Man hatte in Berlin Anfang 1919 eine solche Bestimmung ausgeheckt, ohne die in Kolberg sitzende Oberste Heeresleitung zu fragen: Nur wer länger als 20 Jahre Offizier war oder einen persönlich verliehenen Ehrendegen besaß, sollte berechtigt sein, ihn auch in der neuentstehenden Reichswehr weiterzutragen.
Hindenburg ärgerte sich über diese Verfügung, die der Arbeiter- und Soldaten -Zentralrat ausgetüftelt hatte, um das Offizierkorps zu demütigen. Als er sich im Sommer 1919 ins Privatleben zurückzog, ermächtigte er durch besondere Handschreiben die Herren seines engeren Stabes und die des Freikorps, das seinen Namen trug, ihre Degen, mit seinem Namenszug und dem Datum seiner Verabschiedung versehen, weiterhin als von ihm verliehene Ehrendegen zu tragen. Zitat Ende

Achso, mit diesen Artikel sollte doch geklärt sein, dass es sich bei dem "Schild für den Degen"nicht um eine Freikorps-Auszeichnung handelt.

Mir sind drei Urkunden bekannt (Nummerierung alphabetisch) über Kafft (73) Oberleutnant Weigant (115),Leutnant Ziebe(125),
M.M.n. dürfte es so um 130 von den Schildern gegeben haben.
Foto eines Degens ,so wie ihn auch Hauptmann Otto (einer der Führer des Freikorps) getragen hat.

Gruß Mario



123
01.05.15, 18:41:49

Zietenhusar

(Supporter)

Sehr interessantes Forschungsgebiet, was Du Dir da herangezogen hast. Aber für solche Seltenheiten hast Du ja schon immer den richtigen Riecher gehabt, Mario.

Gruß,
Thomas

02.05.15, 05:57:20
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