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blacky21

(Mitglied)

Dieser Degen dürfte aus der Übergangszeit von der Pepiniere zum Fr.Wilhelms Institut stammen.Der linke Degen ist Pepiniere u.der rechte Degen ist Fr.Wilhelms Institut,wie er normalerweise angetroffen wird.
Da der Degen sowohl Pepiniere als auch Fr.Wilhelms Institut
Inschrift hat ,könnte der Absolvent vor 1818 angefangen haben u.später seinen Abschluß gemacht haben.Es bestände auch die Möglichkeit,daß der Träger zum Ausbildungspersonal gehörte. Was halten die Kenner davon?

16.12.16, 13:50:12

infanterieoffizier

(Mitglied)

Hallo,

ein wunderschönes Stück!

Von der Klingenform und Stilistik der Ätzung hätte ich die Klinge auch vor 1806 eingeordnet, dann passt es dass der Träger lange Zeit dort war, ggf. als Teil der ausbildenden Ärzteschaft.

Glückwunsch!

16.12.16, 22:30:17

blacky21

(Mitglied)

Vielen Dank für die Glückwünsche.Das Stück hat auch schlaflose Nächte gekostet,bis ich es hatte.

17.12.16, 10:27:59

mario

(Gründungsmitglied)

Zitat von blacky21:
Was halten die Kenner davon?


Ich bin keiner davon finde es aber immer wieder toll, wenn solche unbekannten/seltenen Teile auftauchen und bestimmt werden.

Glückwunsch

Zitat von blacky21:
Das Stück hat auch schlaflose Nächte gekostet,bis ich es hatte.


und wenn man sich begeistern/freuen kann, wie ein kleines Kind (immer noch) zwinkern

Gruß Mario


123
17.12.16, 11:28:20

Preussen

(Mitglied)

Guten Tag,
die von blacky21 gezeigten zwei Degen mit der Gravur „Friedr. Wilhelm‘s Institut“ und „Friedrich Wilhelms Institut" sind interessant. Bemerkenswert ist m.E., abgesehen von der unterschiedlichen Schreibweise die Tatsache, dass der Schriftzug auf dem einen Gefäss zum Ort und auf dem anderen zum Knauf zeigt.
Wie ulfberth bereits ausgeführt hat durften die Militärärzte den Infanteriedegen n/M erst 1896 (AKO vom 27. März) tragen.
Wurden die (Geschenk-) Degen a.A. bereits 1889 oder erst 1896 in Metallscheiden versorgt?
Ich habe gelesen, dass die Militärärzte 1808 in den Offiziersrang erhoben und mit Verordnung vom 20.02.1868 Personen des Soldatenstandes wurden. Heisst das, dass sie bis 1868 Militärbeamte und erst ab diesem Zeitpunkt Offiziere waren?
Vielen Dank und
Gruss


04.08.17, 12:26:58

blacky21

(Mitglied)

Metallscheiden wurden anscheinend mit der Einführung des IOD`s n/A 1896 für den IOD a/A vorschriftsmäßig.
Erst durch die AKO vom 25.7.1848 wurden die Militärärzte in einen miltärischen Rang erhoben,vorher waren sie Militärbeamte.
Z.Zeiten der Pepiniere begann man allerdings nach Abbschluß der Ausbildung die Laufbahn als Unteroffizier.


04.08.17, 17:38:26

blacky21

(Mitglied)

Wie steht die Sammlergemeinschaft zu dem Begriff "Geschenkdegen " in diesem Zusammenhang?

05.08.17, 15:43:57

infanterieoffizier

(Mitglied)

Hallo,

ich bin leider zu wenig mit der Materie in diesem Detail beschäftigt. Meines Verständnisses nach waren die Ärzte im Offiziersrang (nicht Mannschaften). Ich kann mir gut vorstellen dass dies keine Geschenkstücke waren sondern eher Staatseigentum wie Kammerstücke oder persönliche Anfertigungen für diejenigen, die Wert auf ihre berufliche Herkunft legten.

Beste Grüße

05.08.17, 23:07:32

Preussen

(Mitglied)

Guten Tag,
ich möchte doch nochmal auf die Frage,wann die Ärzte Militärs wurden, zurückkommen.
Im Netz finden sich unterschiedliche Aussagen dazu die dann auch noch verklausuliert von "in den mil. Rang erhoben" oder "Personen des Soldatenstandes" sprechen und zusätzlich unterschiedliche Daten nennen – das von blacki 21 oben genannte ist ein weiteres. Deswegen nochmal meine Frage, wann wurden sie Soldaten d.h. ab wann (mit welcher AKO) wurden die Ärzte als Offiziere in den Ranglisten geführt?
Vielen Dank und
Gruss


07.08.17, 12:58:43
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