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ulfberth

(Zeugwart)

Parallel zum 1975 bei Heer und Luftwaffe eingeführten Taschenmesser mit
der Vers.-Nr. 5110-12-162-8215 gibt es auch zeitgleiche zivile Fertigungen
sowie spätere Kopien.

Es hat den Anschein, als wenn in den Anfangsjahren der Bundesadler als
Hoheitszeichen stärker geschützt wurde und auf den Messern nicht zu suchen
hatte. Der Adler wurde folglich durch ein rechteckiges oder ovales Schild
ersetzt. So auch bei frühen Fertigungen von Herbertz, Victorinox und anderen.

Wobei sich hier die Victorinox Ausführungen in der Qualität wie auch der Oberflächenbearbeitung wohltuend vom Rest abhebt.

Diese Messer tauchten vor Jahren auch in den Kisten mit ausgemusterten
Bundeswehr-Messern auf. Vermutlich wurden diese Stücke bei der Auskleidung
der Soldaten "aus Versehen" abgegeben.



www.seitengewehr.de
13.01.14, 00:13:28

ulfberth

(Zeugwart)

Die zweite Form sind zivile Fertigungen, welche den Bundeswehr-Stücken
zwar ähneln, dienstlich aber nicht ausgegeben wurden. Als Beispiel hier
einmal Taschenmesser ohne jegliche Herstellermarkierung sowie eine spätere Kopie.


www.seitengewehr.de
13.01.14, 00:13:49

ulfberth

(Zeugwart)

In den 80er Jahren erkennt auch die Firma UMAREX den Nutzen von klangvollen Namen beim Vertrieb von Taschenmessern. Lizenzgeber war diesmal die Firma Mauser: „Name und Design unter Lizenz der MAUSER-Werke Oberndorf GmbH“. Die Qualität dieser Messer ist gut, da Victorinox als Hersteller fungiert. Die Exportausführung des Bundeswehr Messers erhält nun die „Mausertonne“ als Markenzeichen und als Besonderheit zum Bundeswehr Messer eine zusätzliche Klinge.


www.seitengewehr.de
17.06.14, 00:20:54

ulfberth

(Zeugwart)

II.


www.seitengewehr.de
17.06.14, 00:21:22
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