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Clouseau

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Preuß. Kürassierdegen (Mannschaft, sog. „M. 1732“, also frühe Adlerform mit kleiner Chiffre „FR“, Gefäß mit Kupfer zusammengelötet, Datierung zwischen 1740 und 42). Gefäß unten mit gravierter Nr. und drei Punkten (Montagemarkierung ?) versehen. Klinge bikonvex, ohne erkennbare Marken, mit Reißhaken, Länge 92, 7 cm.
Nichts verbogen oder abgebrochen.

Die Waffe wurde sehr lange getragen, vermutlich in den Freiheitskriegen ist sie mit einer Scheide aus frz. Beute vom Sabre des Cuirassiers Mle an XI in der frühen, schweren Ausführung mit entsprechenden Abnahmemarken versehen worden. Dazu war es notwendig, die Klinge wegen ihrer ursprünglichen Breite an der Wurzel beidseitig etwas abzuschleifen.

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Editiert von Admin, 20.02.2016: Aus dem Verkaufsbereich genommen und Text angepasst. Ob ein Besitzerwechsel statt fand ist unbekannt.


12.08.13, 19:09:52

Gost

(Mitglied*)




Tolle Idee mit der Scheide...

Diese Waffe wurde wohl auch sehr lange getragen. Die Scheide ist garantiert in den letzte Jahren dazu gekommen, auch eine schwere Ausführung mit entsprechenden Abnahmen, kann auch von einem Beute-Degen sein (kommt immer gut) Bei dieser Klinge war es nicht notwendig, sie wegen ihrer ursprünglichen Breite abzuschleifen.
Ob man das vor 200 Jahren auch so gemacht hat, Moderne Waffe raus aus der Scheide um eine Uralt-Waffe damit zu versorgen. Hätten sie nicht eher ihren alten Pallasch abgelegt und den französischen getragen? Hab mal so was gelesen. Solange es nur vermutet wird, man war ja nicht bei. Sieht aber gut aus. zwinkern
Gruß Gost

05.02.18, 17:33:38
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