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Black

(Mitglied)

Und kaum reden wir davon seh ich auf Amazon ein Exemplar der 1991er Auflage.. freuen

22.04.13, 22:16:01

Black

(Mitglied)

Gerade eben mit Kurator des Musée de L´Emperi gechattet.
Er meint "wenn diese Ledersorte erst mal trocken ist dann gibts da keine Chance mehr es wieder weich zu bekommen".

Mist

23.04.13, 21:56:18

leila100

(Mitglied)

Hallo Black,

wenn das Leben raus ist, geht nichts mehr!
Ich würde das Risiko eingehen und das Leder mit Lederöl
tränken. Allerdings wird die Farbe dann dunkel.

Gruß Ingo

23.04.13, 22:46:50

ulfberth

(Zeugwart)

Zitat von leila100:
Hallo Black,

wenn das Leben raus ist, geht nichts mehr!
...

Gruß Ingo


Ach? Warum dann die vielen Spam-Mails für blaue Pillen? freuen

Doch zurück zum Leder Der Autor war Restaurator im Ledermuseum in Offenbach. Er beschreibt auch eine Methode bei brüchigem und festem Leder. Hierbei sollte aber vorher der ph-Wert überprüft werden.

Gruß

ulfberth


www.seitengewehr.de
26.04.13, 19:42:34

gardehusar

(Mitglied)

Beste Erfahrung mit Lederöl oder auch Ballistoll gemacht. Einzig Leder wird dunkel. Säubern mit Lederseife ---
Mann kann auch das Öl nur auf die Unterseite des Leder streichen so bleibt es von der Sichtbaren Seite heller.


SUUM CUIQUE das Motto der Leib Garde Husaren (jedem das Seine)
17.05.13, 12:03:12

Preussen

(Mitglied*)

Guten Tag zusammen,
wie Ulfbert schon festgestellt hat, ist eine Eigeninitiative bei der Lederrestauration oft von Glück oder einem Totalschaden begleitet. Um letzteren zu vermeiden kann ich einen Fachmann empfehlen der sich auf die Herstellung von militärischen Leder Replikas spezialisiert hat aber auch ein exzellenten Lederrestaurator ist dessen Rat auch vom Deutschen Ledermuseum eingeholt wird.
Herr Zimmermann
Paul Suhr Str. 49 c
06130 Halle
0345 7709972
hat mir - mit Erfolg - einen knochenharten Husarenfaustriemen aus dem 18. Jahrhundert restauriert.
Gruss Preussen


17.05.13, 15:35:07

Altbaden

(Mitglied)

Hallo, schaut mal im ZVAB.com vorbei (Zentrales Archiv antiquarischer Bücher). Da sind so ziemlich alle Antiquariate mit ihren Büchern gelistet.

Gruß
Jochen

17.05.13, 18:45:43

Black

(Mitglied)

Ich habe mir jetzt mal 2 Bücher vom Dt.Ledermuseum kommen lassen, einmal das handbuch für Sammler und einmal einen Auktionskatalog in dem 27 Exponate und ihre Restaurierung gezeigt werden.

In dem Katalog wurd übrigens ausdrücklich vor der unkritischen Anwendung von Wasser und v.a. von Ballistol gewarnt.
Es seien ganze Ledersammlungen durch die Anwendung von Ballistol zerstört worden, da das für die althergebrachte Form der Ledergerbung völlig ungeeignet sei.

Herrn Zimmermann habe ich auch mal angeschrieben,er will das Leder rückfetten. Davor wird allerdings auch gewarnt.

Jetzt bin ich noch schlauer als am Anfang ;-)

19.05.13, 11:18:33

leila100

(Mitglied)

Hallo Black,

es traut sich wohl niemand, Dir ein konkretes Rezept zu empfehlen. Der Erfolg ist leider auch fragwürdig.
Wie ich schon sagte:
" wenn das Leben einmal raus ist,..."
Meiner Meinung nach ist Lederöl immer noch das Beste.
Ich würde es so versuchen.
Sollte das schief gehen, eine andere Möglichkeit: altes Leder ausmessen, entsprechendes neues Leder ausschneiden, unter Verwendung der alten Beschläge, zusammen nähen.

Gruß Ingo






21.05.13, 18:59:38

Black

(Mitglied)

Zitat von leila100:

Sollte das schief gehen, eine andere Möglichkeit: altes Leder ausmessen, entsprechendes neues Leder ausschneiden, unter Verwendung der alten Beschläge, zusammen nähen.




Na das ist ja die schlechteste aller Möglichkeiten.
Hab mich mal beim Ledermuseum schlaugemacht und deren Lederpflege bestellt.
Heute erster Versuch-die kurzen Lederteile am Tragering dünn eingepinselt. Werden erst mal sehr dunkel, mal sehen wie sie dann anch dem Trocknen aussehen.
AAAABBBBER: sie werden wieder weich lachen


07.07.13, 22:42:39
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