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corrado26

(Super-Moderator)

Nussbaumvollschaft mit Messingbeschlägen, diese bestehend aus zwei an der Schaftunterseite mit einer Feder fixierten Laufringe, einteiligem Abzugsbügel, Kolbenkappe und gewölbtem Schlossgegenblech. Runder, am Pulversack seitlich abgeflachter Lauf mit staatlicher Abnahme „gekreuzte Schwerter“ unter Krone und Suhler Stempel "SS" am Schlossblech außen zwischen den Schenkeln der Batteriefeder.Kimme in das Schwanzschraubenblatt eingefeilt. Steinschloss M 1789 mit Herzhahn aber immer noch geschmiedeter Eisenpfanne, diese mit Verbindungssteg zum Batterielager. Truppenteilsignatur „H III 56“ für Husarenregiment, 3. Eskadron, Waffe N°56 an der Innenseite des Abzugsbügels. Kontrollstempel „K“ im Kreis (möglicherweise Klaffenbach)auf dem Schwanzschraubenblatt

Gesamtlänge 393mm, Lauflänge 243mm, Schlosslänge 130m, Gegenblechlänge 85mm, Kaliber des glatten Laufs 17,9mm, Gewicht 1.165g

Bei der Husarenpistole M 1796 fand noch immer das Schloss der Vorgängerwaffe M 1789 Verwendung, wenngleich minimal kürzer und mit Veränderungen: Es taucht nun zum erstenmal an einer sächsischen Waffe der Steinschlosshahn mit herzförmigem Durchbruch auf. Zur Einführung einer gegossenen Messingpfanne konnte man sich hingegen offensichtlich noch nicht durchringen.

16.02.13, 14:47:02
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