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schwekapi

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Bajonett m/1915 für Flotte
Hersteller: Eisenmanufaktur Eskilstuna AB


Nummerngleichheit war bei der Flotte oder der Küstenartillerie nie wichtig. Diese Waffen wurden nur für den Wachdienst ausgegeben. Also wurden immer die besten Teile in den Waffenwerkstätten zusammengefügt. Einige von Euch haben bestimmt schon Karabiner m/1894-1914 mit Messingnummern auf dem Schaft gesehen (siehe Bild). Diese Waffen waren auf den Schiffen oder den Fluren der Küstenartillerie aufgestellt. Diese Nummer war bei den Waffengattungen die wichtige. Bei einigen waren auch die Bajonette so gekennzeichnet. Ich habe auch schon eine Seitengewehrtasche gesehen, mit diese Messingmarke drauf.

Länge gesamt: 660 mm
Länge Klinge: 505 mm
Länge Scheide: 530 mm
Länge Griff: 120 mm
Breite Klinge an der Parierstange: 25 mm
Dicke Klinge an der Parierstange: 7 mm
Länge Fehlschärfe: 15 mm
Länge Hohlkehle: 423 mm
Breite Hohlkehle: 5 mm
Tiefe Hohlkehle: 2 mm
Breite Parierstange: 6 mm



Gruß vom alten Schweden,
Thomas
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Wahlspruch von König Carl XIV. Johan
10.06.12, 18:07:58

schwekapi

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10.06.12, 18:09:41

schwekapi

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Thomas
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10.06.12, 18:12:57

schwekapi

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Hier noch ein mir gehörendens Bild, auf dem sehr gut das Bajonett m/1915 mit dem Karabiner m/1894-1914 zu sehen ist. Auch die Seitengewehre der Unteroffiziere der Marine und Küstenartillerie sind deutlich zu sehen. Es ist das Bajonett m/1903. Es handelt sich im Prinzip um das umgebaute Säbelbajonett m/1867. Der Arretiermechanismus wurde entfernt und mit Messing aufgefüllt. Da kann ich gleich noch mit einem Märchen aufräumen. Immer wieder wird dieses Bajonett als „Bajonett m/1903 für die Küstenartillerie“ angeboten. Erst vor kurzem wieder in einem Internet Auktionshaus. Diese Bezeichnung ist falsch. Diese Bajonett trugen die Unteroffiziere der Flotte und Küstenartillerie. Undzwar deshalb für Unteroffiziere, weil es nicht aufgepflanzt werden konnte. Warum auch, die Unteroffiziere trugen keinen Karabiner – aber die Mannschaften, sowohl bei der Flotte und Küstenartillerie!

Bildunterschrift: Örlogstation Stockholm (Flottenstation Stockholm) beim Dienst vor dem königl. Schloss in Stockholm 1941. Seit ungefähr 1900 machten die verschiedensten Einheiten der Armee dort Dienst. Ab 1943 sogar auch die Heimwehr. Sehr interessant ist auch die Ausrüstung mit braunen Lederzeug. Eigentlich wurde weißes genutzt. Da aber auch Schweden in beiden Weltkriegen in erhöhter Alarmbereitschaft war, waren die Wachtruppen feldmäßig ausgerüstet. Übrigens auch sehr interessant - die Wachtruppe ist mit dem recht seltenen Munitionsgürtel für die Marine ausgerüstet. Diese hat nur vier Taschen.



Gruß vom alten Schweden,
Thomas
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10.06.12, 18:14:23
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