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corrado26

(Super-Moderator)

Stockenius war bis 28.11.1840 und dann wieder ab 31.3.1848 in Schmalkalden als Abnahmeoffizier eingesetzt. Am 6.3.1839 war vom Kurfürsten die Aptierung von 500 Büchsen angeordnet worden. Hierbei handelte es sich um die Jägerbüchse 1824.
Gruß
corrado26

31.12.11, 10:58:27

limone

(Super-Moderator)

Dank Euch allen! freuen


Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
31.12.11, 17:37:02

dete

(Mitglied)

Zitat von corrado26:
Stockenius war bis 28.11.1840 und dann wieder ab 31.3.1848 in Schmalkalden als Abnahmeoffizier eingesetzt. Am 6.3.1839 war vom Kurfürsten die Aptierung von 500 Büchsen angeordnet worden. Hierbei handelte es sich um die Jägerbüchse 1824.
Gruß
corrado26

Wie kann es sein, das zivile Jägerbüchsen eine Modellbezeichnung haben?

01.01.12, 11:24:37

corrado26

(Super-Moderator)

Bei der hier aufgeworfenen Frage ging es NICHT um zivile, sondern um militärische Büchsen, Stockenius war Staatsbeamter und keinesfalls zuständig für die staatliche Abnahme ziviler Büchsen. Ich hatte eigentlich vorausgesetzt, dass dieser Sachverhalt aus den vorgegangenen Fragen und Antworten klar geworden ist.
corrado26

01.01.12, 14:32:25

limone

(Super-Moderator)

Zitat von corrado26:
Stockenius war bis 28.11.1840 und dann wieder ab 31.3.1848 in Schmalkalden als Abnahmeoffizier eingesetzt.


In der Zwischenzeit 1840-48 haben die Kurhessen ihre Waffen wohl nicht abgenommen (?), siehe Kavallerie-Pistole M an 13 (1804/5)/1827/1846 UM.

Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
04.01.12, 20:40:49

corrado26

(Super-Moderator)

Ab 28.11.1840 bis 31.3.1848 waren in Schmalkalden als Abnahmeoffiziere tätig ein Büchsenmacher Sell und ein Leutnant Schleenstein, ab 3.2.1841 auch ein Lt v. Cochenhausen. Über deren Stempel ist leider nichts bekannt. Alle drei wurden im März 1848 durch Stockenius abgelöst.

Die Steinschlosswaffen wurden bei der staatlichen Abnahme mit dem Stempel "WI" für Wilhelm I. (möglicherweise auch "WK" für Wilhelm Kurfürst) am Lauf und am Schaft links gestempelt, siehe Bilder links Pistole 1827, Mitte und rechts Pistole M an 13 nach 1815.
corrado26

05.01.12, 09:06:12

limone

(Super-Moderator)

Auf den Pistolen 1827/1846 UM habe ich nichts dergleichen gefunden.


Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
06.01.12, 16:49:35

corrado26

(Super-Moderator)

Ich habe die ganze Sache mal an den Hand der mir vorliegenden Fotos von kurhessischen, aptierten Pistolen 1827/45 und an13UM überprüft.
Keine dieser Pistolen zeigt einen irgendwie bekannten Abnahmestempel, aber ALLE Pistolen zeigen auf dem Schlossblech und am Pulversack oben links eine drei- oder vierstellige Nummer. Manchmal ist diese nNummer sehr deutlich, in manchen Fällen je nach Verwitterungs- oder Behandlungsgrad gerade noch zu erahnen.

Vermutlich, ich betone - vermutlich ist diese Seriennummer vom jeweiligen Abnahmeoffizier eingeschlagen und damit der Staatsbesitz auf diese Weise dokumentiert worden. Einen Nachweis dafür habe ich leider nicht!
Diese Nummerierung wurde bei den danach neugefertigten Pistolen 1849 weitergeführt, obwohl diese zusätzlich den Kontrollstempel "ST" eingeschlagen bekamen.
corrado26

06.01.12, 17:28:44

limone

(Super-Moderator)

Das kann sein! Danke corrado26!

Zwischenzeitlich - um zum Thema zurückzukehren - ist es mir gelungen, diesen Hauch von Stempelrest auf der Schlossplatte der Büchse fotografisch einzufangen. Was man mit den Augen erkennen kann, zeigt auch das Foto unten.


Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
06.01.12, 17:50:48

corrado26

(Super-Moderator)

Von dem, was ich glaube erkennen zu können, schließe ich auf eine französische Manufaktursignatur.(Mre De) Zumindest das "D" ist eindeutig.
corrado26

06.01.12, 18:11:02
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