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corrado26

(Super-Moderator)

Gut erhaltener Nussbaumvollschaft. Messingbeschläge, diese bestehend aus einem schmalen Vorderschaftband, zwei runden Ladestockröhrchen, gestiftetem Abzugsbügel mit hinterer Verlängerung fast bis zur Kolbenkappe, Kolbenkappe mit langen, seitlichen Sporen und s-förmig geschwungenem, noch leicht formverziertem Schlossgegenblech nur noch für zwei Schrauben. An der Kolbenkappe der voll drehbare, charakteristische, sächsische Kolbenring in eckiger Form. Steinschloss mit Schwanenhalshahn und eiserner Wasserpfanne mit entsprechender Batterie. Sehr gute Funktion der Schlossmechanik. Runder, am Pulversack seitlich abgeflachter Lauf mit der Schwertermarke des Hauptzeughauses Dresden an der Laufoberseite. Am Pulversack oben links eben noch zu erkennen die Herstellersignatur „OBH“ der sächsischen Manufaktur Olbernhau. Auf dem Schwanzschraubenblatt das nur noch schwach erkennbare Monogramm „FK“ des Gewehrhändlers und Fabrikanten Christian Friedrich Klaffenbach. Die Schwertermarke ebenfalls am Kolben oben rechts. Im Abzugsbügel die Truppenteilsignatur „R.C.II.C.N°25.“ = Regiment Cuirassiers, 2. Companie, Waffe N°25“
Gesamtlänge 445mm, Lauflänge 274mm, Kaliber des glatten Laufs 16,6mm, Gewicht 1477g

Die Pistole M 1789 für die Kürassiere und Dragoner der sächsischen Armee ersetzte ab dem letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts die rechts und links geschäftete Pistole M 1763/67. Da man mit dem linksgeschäfteten Vorgängermuster keine besonders guten Erfahrungen gemacht hatte, wurden mit diesem Pistolenmuster nur noch solche mit normaler Schäftung gefertigt und ausgegeben.

Gruß
corrado26

01.09.11, 12:36:48
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