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limone

(Super-Moderator)

Anbei Fotos eines Degens, den ich als "Altpreußischen Kürassierstichdegen" erworben habe - nun bin ich mir bei näherem Hinsehen nicht sicher, ob das Prädikat so richtig ist. Was meint ihr?

Maße:
Gesamtlänge: 89,5 cm
Klingenlänge: 73,5 cm
Klingenbreite: 2,5 cm
Fehlschärfe: 2,5 mm
Sechskant ca. 16 cm, dann Vierkant
Länge der Parierstange: 13 cm



     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
30.12.07, 07:08:08

limone

(Super-Moderator)

Noch ein paar Fotos:


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
30.12.07, 07:09:27

limone

(Super-Moderator)

Vielleicht sollte ich meine Frage etwas präzisieren:

Welchem Land und welcher Zeit mag der Stichdegen zuzuordnen sein: Bayern, Preußen... 18. oder 19. Jahrhundert?

Kennt jemand das Klingenmuster "Schlangenlinie mit Kreuzen"?

Für Eure Einschätzung der Dinge wäre ich sehr dankbar.

Gruß Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
30.12.07, 13:50:00

limone

(Super-Moderator)

????Hat keiner eine Idee???


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
01.01.08, 22:38:31

limone

(Super-Moderator)

????Hat wirklich keiner eine Idee???


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
01.01.08, 22:41:05

Zietenhusar

(Supporter)

Hallo Carsten,

wenn wir von einen preußischen Stichdegen für Kavallerieoffiziere ausgehen können, dann schaue ich mal in das Buch "Me fecit Potzdam - Altpreußische Blankwaffen des 18. Jahrhunderts" (Seite 136 ff), von Bernd A. Windsheimer, und finde auch einige, optisch passende Degen.
In diesem Buch wird die Gefäßform mit Form I* beschrieben, und die Klinge mit Typ C*.

Erschwerend für eine einwandfreie Identifizierung wirken sich die blanken Messingeinlagen aus. Ich würde deren Form und Anordnung Preußen zuordnen, aber erkennbar ist wohl nichts mehr? Stimmte das, dann sollte sich auf dem runden Messingplättchen der Preußenadler, und auf dem Rechteck die Aufschrift "POTZDAM" oder "BERLIN" befinden.

Man könnte ihn theoretisch nach Preußen, in die Zeit ab 1750, einordnen. Da ich aber nicht darüber bescheid weiß, ob ähnliche Degen auch in anderen Ländern produziert oder getragen wurden, ist das lediglich als eine persönliche Einschätzung anzusehen.

Die Schlängellinie und die Kreuze sagen mir so erstmal nichts, leider. Ich hoffe auf weitere Meinungen.

Gruß,
Thomas

* Diese Gliederungen wurden vom Autor des Buches für das bessere Verständnis gemacht, und keine allgemeingültigen Angaben.

02.01.08, 01:29:38

limone

(Super-Moderator)

Hier eine Nahaufnahme, bei der anderen Seite hat mein Akku leider aufgegeben - folgt.

Gruß Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
02.01.08, 01:43:15

Zietenhusar

(Supporter)

Hallo Carsten,

ich erkenne da leider nichts mehr. Stempel und Schriftzug sollte im Messing zwar erhaben sein, sich aber dennoch unterhalb der Ebene der Klingenoberfläche befinden.

Hier befinden sich die Messingeinlagen mit der Klingenoberfläche auf einem Höhenniveau.

Gruß,
Thomas

02.01.08, 02:01:05

limone

(Super-Moderator)

Hier noch mal Fotos von der Klinge mit frischem Akku bei Tageslicht:


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
02.01.08, 13:04:17

limone

(Super-Moderator)

Und die andere Seite:


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
02.01.08, 13:05:09
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