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champa

(Mitglied)

Italiens erster Kavalleriesäbel war eine reine Kopie des dänischen Säbels Modell 1844. Im Lauf der Zeit wurde er modifiziert: zwar blieb die schwere Karpfenzungenklinge, der Griff wurde aber umgestaltet. So bekam der Säbel eine Kombination aus dem Korb des dänischen 1844 und der Griffhülse des französischen Cavalerie legere 1822. Eine Kombination, über deren Schönheit man streiten kann, die aber die Hand gut schützt (besser als beim Franzosen) und guten Halt für die Griffhand gewährt.

Das vorliegende Stück ist eine späte Ausführung mit nur einem Scheidenring, hergestellt von der Solinger Firma Hartkopf.

Maße:
Gesamtlänge mit Scheide: 109 cm
Gesamtlänge ohne Scheide: 105 cm
Klingenlänge: 90 cm
Klingenbreite an der Wurzel: 32 mm
Klingenstärke: 9 mm

Herstellermarke:
Terzseitig auf der Fehlschärfe HARTKOPF

Stempel:
Auf dem Gefäß quartseitig neben dem Faustriemenschlitz ein L, auf der Fehlschärfe quartseitig eingeschlagen 7L oder ZL in einer Kartusche


20.12.10, 10:07:01

champa

(Mitglied)

Die Bestempelung.

20.12.10, 10:17:31

champa

(Mitglied)

Klingenspitze und Scheidendetails.

20.12.10, 10:20:03

limone

(Super-Moderator)

Zitat von champa:
...die aber die Hand gut schützt (besser als beim Franzosen) und guten Halt für die Griffhand gewährt.

...und bei 15 cm Gefäßhöhe (das ist ca. 1 cm mehr als beim amerikanischen "wrist breaker" der Indianerkriege) auch für gröbere italienische Hände durchaus passend erscheint! zwinkern


Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
20.12.10, 19:46:17
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