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Zietenhusar

(Supporter)

Ein spätes Stück, hergestellt im letzten Kriegsjahr (1945).

Mangels Material und Zeit wurde die Tsuka (Griff) aus Holz gefertigt. Sie ist mit zwei Querverschraubungen mit der Nakago (Angel) verschraubt. Die Unterlegscheiben besitzen an den verlängerten Enden dornartige Fortsätze, die sich in das Griffholz drücken. Dieser Umstand hat bei den meisten Griffen das Holz gespaltet.

Die Klinge wurde maschinell grob aus Stahl gefertigt. Keine Zeit wurde mehr für eine Politur verschwendet. Die Oberfläche zeigt daher deutliche Schleifspuren.
Auch die Scheide wurde grob mit grünbrauner Farbe "getüncht". Überall Nasen im Lack und durchschimmernde schwarze Grundfarbe.

Gesamtlänge: 987 mm
Säbellänge: 950 mm
Klingenlänge: 660 mm
Klingenbreite: 29 mm
Klingenstärke: 7 mm

25.03.10, 21:58:33

Zietenhusar

(Supporter)

Immerhin wurde die Kissaki (Klingenspitze) optisch durch einen Querschliff abgesetzt.

Die Klinge ist mit einem unkenntlichen Arsenalstempel (wahrscheinlich Nagoya) und einer Nummer (210128) versehen. Die gleiche Nummer befindet sich auf dem Mundblech der Scheide.

Gunto (Schwert) und Saya (Scheide) sind im verwahrten Zustand mit einer, seitlich am Griff befindlichen, federgelagerten, Klinke verbunden.

Diese Guntos hatten keine Sarute (beweglicher Bügel am Ende des Griffes) mehr. Der Faustriemen wurde direkt durch das Loch in der Griffkappe gebunden.

25.03.10, 22:10:18

VaJo

(Mitglied)

Hallo Thomas.

Die Klingen wurden schon noch poliert. Meins hat eine wunderbare Yokote. Ich denke einfach das bei dir die Politur durch den Einsatz und die Zeit nachdem Krieg verloren ging.

Schau bitte mal auf das Fuchi ob du da zwei sehr kleine Stempel erkennen kannst.

Gruß

Christoph

10.08.17, 19:52:56
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