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Zietenhusar

(Supporter)

"Mein lieber Generalmajor von Zieten, Ich habe mir das Vergnügen machen wollen, Euch mit beikommendem türkischen Säbel ein Präsent zu machen, in der Persuation, daß solches nicht unangenehm seyn, und ich solchen in recht gute Hände gebracht haben werde. Ich bin Euer wohlaffektionirter König.

Potsdam, den 23sten August 1746.
Friedrich."


Der Säbel des alten Zieten, den der Husarenheld während des Siebenjährigen Krieges trug, befindet sich in dem Postament der Zietenbüste zu Wustrau, dem alten Familiengut der Zieten. Dieser Säbel, welchen Friedrich der Große dem alten Zieten nach dem zweiten Schlesischen Kriege zum Geschenk machte, ist insofern eine Merkwürdigkeit, als Zieten diesen Säbel während des ganzen Siebenjährigen Krieges nur einmal gezogen hat, und zwar zu seiner persönlichen Verteidigung. Am 2. November 1765, einen Tag vor der Schlacht bei Torgau, sah sich Zieten auf einem Rekognoszierungsritt, den er mit einem einzigen Offizier unternahm, plötzlich von sechs feindlichen Husaren umringt. Der alte Haudegen hieb sich tapfer durch, und der auf der Klinge noch deutlich sichtbare Rost legt Zeugnis davon ab, daß bei dieser Gelegenheit reichlich feindliches Blut geflossen sein mag. Der letzte Nachkomme Zietens, der noch bei der Einweihung des Denkmales Friedrichs des Großen Unter den Linden in Berlin, dem Erzbild seines Vaters gegenüber stehen konnte, wurde, obwohl ihm der große König das Leutnantspatent in die Wiege gelegt hatte, kein Held. Als ein schlichter Landsmann kam er wenig aus Wustrau heraus und beschäftigte sich in seinen letzten Lebensjahren hauptsächlich damit, die Zietensche Familiengruft auszubauen. - Als König Friedrich Wilhelm IV. einst einen Besuch in Wustrau machte, führte ihn der letzte Zieten an die eben fertig gewordene Gruft, auf welcher sich ein Riesenfeldstein befand. Der König wies auf eine Stelle des Steines und meinte: "Zieten, der Stein hat ja einen Fehler." - Der alte Herr erwiderte lächelnd: "Majestät, der darunter liegen wird, hat noch mehr."
Quelle: Das Leben im Bild, 1915 Nr. 21

Fotos gemacht im Preußen Museum Wustrau. Siehe auch im gleichlautenden Thema.

Eine türkische Waffe (Shamshir) in preußischen "Diensten".

01.08.09, 13:05:01

gardehusar

(Mitglied)

Na uns sein "andere" Säbel leigt im Kavallerie Museum in Münster siehe Bilder


SUUM CUIQUE das Motto der Leib Garde Husaren (jedem das Seine)
16.03.10, 18:42:33

Zietenhusar

(Supporter)

Das glaube ich nicht, denn der österreichische Säbel, den Du uns zeigst, ist wohl erst knapp 100 Jahre nach seinem Tod hergestellt worden.

16.03.10, 20:30:23

gardehusar

(Mitglied)

mein Fehler im Eifer des Gefechtes der ist von Mackensen
ergo FEHLER !!!! verwirt


SUUM CUIQUE das Motto der Leib Garde Husaren (jedem das Seine)
16.03.10, 23:23:20

Zietenhusar

(Supporter)

Egal, schönes Teil. zwinkern

17.03.10, 01:20:55

limone

(Super-Moderator)

Mackensen:

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Zieten:

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Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
17.03.10, 08:21:19
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