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limone

(Super-Moderator)

Bis jetzt ist mir so eine "geballte Ladung" über südhessische Blankwaffen noch nicht unter die Finger gekommen - nochmals herzlichen Dank! freuen freuen freuen
(Schön wäre - mal so frei weg formuliert - ergänzend zu den "südlichen Wendehälsen und Kriegsgewinnlern" auch mal etwas über die Blankwaffen der nördlichen "verschrobenen Brabanter Geldsäcke" zu lesen - ein zugegebenermaßen sehr persönlich motivierter Wunsch... lachen ...Beschäftigt sich eigentlich noch jemand mit diesem Bereich???).

Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
29.11.09, 22:27:08

corrado26

(Super-Moderator)

Was nicht ist, kann ja noch werden, vielleicht ist ja jemand bereit, für die nächstjährige Messe in Sinzheim dem Kuratorium eine entsprechende Sammlung zur Ausstellung anzubieten? Das Druckwerk ist dann eigentlich nur noch Formsache.
Gruß
corrado26

29.11.09, 23:37:24

limone

(Super-Moderator)

Noch eine Ergänzung zu der dicken Kordel zwischen den beiden Trageringen an der oben gezeigten Scheide:

Eine Darstellung eines Chevaulegers im "Exercier-Reglement für die Großherzoglich Hessische Cavallerie" aus dem Jahr 1820 beschreibend erklärt Heinz L. Pape in DWJ 1/92:

"Bei genauer Betrachtung der Abbildung fällt eine 'Kordel' auf, die die beiden Trageringe verbindet, ein Detail, dessen Bedeutung zunächst nicht klar ist. Vergegenwärtigt man sich aber, daß die Scheidenbeschläge nur aufgesteckt waren und ehemals allenfalls etwas Leim ihren Halt verbessern half, kann man sich vorstellen, wie leicht die Scheide, wenn etwa der Schleppriemen irgendwo hängenblieb, in ihre Bestandteile zerlegt werden konnte. Ein, vor allem zu Pferd, sicher unangenehmes Ereignis. Was lag also näher, als durch diesen Behelf der Scheide eine höhere Stabilität zu geben. Diese Vorrichtung im Exerzierreglement zu finden legt die Vermutung nahe, daß es sich hierbei um eine vorschriftsmäßige Maßnahme handelte."

Grüße

Carsten


     Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen...
02.12.09, 18:07:50

Pauker

(Mitglied)

Jetzt habe ich den zweiten Cheveaulegers-Säbel 1806 gesehen, dessen (Holz) Griff mit Belederung am rechteckigen Mitteleisen derart ausgespart (?) oder
durch Gebrauch verformt (?) ist, dass man von einem ursprünglich (?) spitz ovalen Mitteleisen an dieser Stelle ausgehen kann.
Ansonsten gleichen diese Säbel den hier abgebildeten.
Sind solche Stücke bekannt? Wurde hier gebastelt?

Bitte Meinung.

Viele Grüße
Pauker


03.07.20, 14:51:29
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